AK Gmunden bietet nach Neubau ihr Mitgliederservice in einem topmodernen Dienstleistungszentrum an
Das Ausweichquartier in der Linzer Straße ist Geschichte. Nach eineinhalb Jahren intensiver Bauarbeiten erstrahlt die Arbeiterkammer Gmunden am gewohnten Standort in der Herakhstraße 15b in neuem Glanz. Seit Anfang September steht den rund 40.000 AK-Mitgliedern im Bezirk ein topmodernes Gebäude für Beratungen, Kurse und Veranstaltungen zur Verfügung. Bei der offiziellen Eröffnungsfeier nahmen neben AK-Präsident Andreas Stangl zahlreiche Ehrengäste teil.
Das alte Gebäude aus dem Jahr 1954 hatte bereits etliche Mängel aufgewiesen und auch das Raumangebot entsprach nach 70 Jahren nicht mehr den Anforderungen einer modernen Bezirksstelle. Daher ist die AK-Gmunden im Februar 2025 mit dem gesamten Serviceangebot in das vorübergehende Ausweichquartier in der Linzer Straße übersiedelt. Seither wurde das alte Gebäude abgerissen und mit Hochdruck an der Errichtung der neuen Bezirksstelle gearbeitet. Am 9. September öffnete die neue AK-Bezirksstelle in der Herakhstraße wieder ihre Türen, nun wurde sie im Rahmen eines Festaktes offiziell eröffnet.
Flexible Nutzung auf drei Etagen
Die regionale Zentrale der Arbeitnehmervertretung im Bezirk Gmunden kann sich sehen lassen. Im Erdgeschoß befindet sich eine Garage mit 24 Stellplätzen, inklusive zweier Ladesäulen für Elektroautos und Ladestationen für Fahrräder. Zehn weitere Parkplätze stehen vor dem Gebäude zur Verfügung. Die Arbeiterkammer ist für ihre Mitglieder in den Büros im ersten Stockwerk erreichbar. Dort befinden sich auch die Büros des ÖGB und der Volkshochschule Oberösterreich. Im zweiten Obergeschoss sind die Schulungs- und Veranstaltungsräume untergebracht. Die drei Schulungsräume können sich dank flexibler Trennwände zu einem großen Saal verwandeln, mit Platz für rund 120 Personen.
Insgesamt verfügt die neue AK Gmunden über eine Nutzfläche von 1.200 Quadratmetern. Das Gebäude wurde in Stahlbetonbauweise errichtet, die Fassade besteht aus Holz. Die beteiligten Firmen verbauten unter anderem 235 Tonnen Baustahl und 32 Kilometer Kabel. Die Energie für Heizen und Kühlen stammt aus Energiepfählen (Tiefenbohrungen) unter der Garage. Die Heizung erfolgt über eine Wärmepumpe, die Kühlung mittels direkter Energie aus den Tiefenbohrungen. Auf dem Dach wurde für die Stromgewinnung eine Photovoltaikanlage installiert.
Impuls für regionale Firmen
Die Kosten für den Neubau in Gmunden beliefen sich auf 8,8 Millionen Euro. Mit der Errichtung des neuen Gebäudes setzte die AK somit auch einen wichtigen Impuls für die regionale Wirtschaft. Mit Ausnahme einer Firma hatten alle am Umbau beteiligten Firmen ihren Sitz oder eine Niederlassung in Oberösterreich. Die Kunstwerke im Rahmen von „Kunst am Bau“ schuf Roman Pfeffer, ein in Vöcklabruck geborener Künstler. Sämtliche Planer:innen stammen aus Oberösterreich.
Service für 40.000 Mitglieder im Bezirk
„Die Nähe zu den Mitgliedern in den Bezirken ist uns ein wichtiges Anliegen. Die Arbeitnehmer:innen sollen nahe zu ihrem Arbeitsplatz und ihrem Wohnort eine persönliche und moderne Anlaufstelle für ihre Anliegen vorfinden. Daher investiert die AK bewusst in den Ausbau und die Modernisierung ihrer Gebäude in den Bezirken“, sagt AK-Präsident Andreas Stangl.
Die rund 40.000 AK-Mitglieder im Bezirk Gmunden erreichen die Arbeiterkammer Gmunden persönlich nach telefonischer Voranmeldung unter +43 (0) 50 6906 4412 von Montag bis Donnerstag jeweils zwischen 7:30 und 16 Uhr und am Freitag zwischen 7:30 und 13:30 Uhr. Im Vorjahr haben sich Rat- und Hilfesuchende 7.104-mal an die AK Gmunden gewandt, ob telefonisch, persönlich oder per E-Mail. Die AK Gmunden hielt zudem im Vorjahr in Bad Ischl 46 Sprechtage mit insgesamt 761 persönlichen Beratungen ab.
Kontakt
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Arbeiterkammer GmundenHerakhstraße 15b
4810 Gmunden
TEL: +43 50 6906 4412
FAX: +43 50 6906 4499
E-Mail: gmunden@akooe.at