05.08.2026

Nach schwerem Arbeitsunfall: AK Freistadt half einem 44-Jährigen, dass ihm Versehrtenrente weitergewährt wurde

Damit alle Mitglieder möglichst einfach zu ihrem Recht kommen, setzt die Arbeiterkammer Oberösterreich ganz bewusst bei ihren Serviceleistungen auf Wohnortnähe. „Wir bieten unseren Mitgliedern die Möglichkeit, sich Rat und Hilfe direkt in ihrer Region zu holen“, so AK-Präsident Andreas Stangl.

So suchte etwa ein AK-Mitglied Hilfe bei der AK-Bezirksstelle Freistadt. Der Mann war beim Beladen eines LKW von einer Leiter gestürzt und hatte sich das Fersenbein zertrümmert. Als ihm die nach seinem Arbeitsunfall zuerkannte Versehrtenrente in der Höhe von 20 Prozent von der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) entzogen wurde, ließ sich der 44-Jährige bei der AK Freistadt beraten. 

Gerichtlicher Vergleich

Die Arbeiterkammer klagte nach Einsicht aller Unterlagen auf Weitergewährung der Versehrtenrente. Ein gerichtlicher Sachverständiger stellte erneut eine 20-prozentige Minderung der Erwerbsfähigkeit fest. Und in einem gerichtlichen Vergleich wurde dem Mann aus dem Bezirk Freistadt schließlich eine Versehrtenrente in der Höhe von 20 Prozent weitergewährt.

Rasche Hilfe

AK-Präsident Stangl rät den Mitgliedern, sich bei arbeitsrechtlichen Problemen umgehend an den Betriebsrat, die Gewerkschaft oder die AK zu wenden: „Unsere Zentrale in Linz und die 14 Bezirksstellen unterstützen die Beschäftigten dabei, so rasch wie möglich zu ihrem Recht zu kommen. Wie man sieht, hat sich das im Fall des 44-jährigen Mannes auf jeden Fall gelohnt.“

Wir bieten unseren Mitgliedern die Möglichkeit, sich Rat und Hilfe direkt in ihrer Region zu holen

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