Nanotechnologie

Viele Produkte enthalten bereits Nanoteilchen, etwa Kosmetika, Lacke, Beschichtungen für Lebensmittelverpackungen oder Autopolituren. Auch in der Ernährung wird der Einsatz der Nanotechnologie zunehmen.

Risiken müssen abgeklärt werden

AK-Konsumentenschützerin Ulrike Weiß zweifelt aber daran, „ob Nano­pro­dukt­e oder Nanobestandteile im Lebensmittelbereich für Konsumenten/-innen wir­klich Vorteile bringen. Bevor solche Produkte zugelassen werden, müssen vor­ab die Risiken abgeklärt werden. Denn die Konsumenten brauchen beim Ein­kauf Klar­heit und Sicherheit.“

Welche Produkte Nanopartikel enthalten

Zahlreiche Alltagsprodukte enthalten bereits Nanopartikel. Derzeit sind Kon­sum­ent­en aber schlecht informiert über Nanoteilchen in Produkten, da es keine Kennzeichnungspflicht dafür gibt. So werden beispielsweise Nano­part­ikel von Siliziumoxid beim Salz verwendet, damit es noch besser rieselt oder es gibt auch schon nanosilberbeschichtetes Verpackungsmaterial für Le­bens­mittel gegen das Wachstum von Keimen. Prinzipiell sind mit jeder neuen Techno­logie nicht nur Vorteile, sondern auch Risiken verbunden. Umso wich­tiger ist es daher, bei allen diesen Anwendungen zu prüfen, ob sie un­pro­blem­atisch sind oder ob sie die Gesundheit gefährden können. Deshalb sind in­ten­sive Forschungsarbeiten nötig.

Kennzeichnungs- und Zulassungsregeln not­wen­dig

Die Nanotechnologie betrifft praktisch alle Technik- und Lebensbereiche. Da­her muss es für die einzelnen Anwendungsbereiche - wie Lebensmittel, Arz­neien oder Gebrauchsgegenstände - jeweils strikte Kennzeichnungs- und vor allem auch Zulassungsregeln geben. Denn: Informationen über Nanopartikel sind für die Kaufentscheidung der Konsumenten sehr wichtig.

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