Eier: Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Nach wie vor stammt der Großteil der konsumierten Eier aus Käfig- und Bodenhaltung. Welche Unterschiede es in den Haltungsformen gibt und wie Sie ganz leicht ein Bio- oder Freilandei erkennen können, haben wir für Sie zusammengefasst. 

Kennzeichnungscode auf dem Ei

Auf jedem rohen Ei, das im Handel angeboten wird, muss ein Kennzeichnungscode sein. Der Code gibt Auskunft über Erzeugungsbedingungen, Herkunftsland und Landwirtschaftsbetrieb.

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  • Die erste Ziffer informiert über die Erzeugungsbedingungen
  • Die Buchstabenkombination steht für das Erzeugerland
    AT = Österreich
    DE = Deutschland
  • Die anschließende Ziffernfolge ist die Betriebsnummer des Legebetriebes.

Unter www.eierdatenbank.at können Konsument/innen im Internet die Herkunft von Frischeiern nachprüfen.

Verpackung

Werden die Eier verpackt angeboten, müssen folgende Angaben auf der Verpackung sein:

  • Name und Anschrift des Verpackungsbetriebes
  • Güte- und Gewichtsklasse
  • Mindesthaltbarkeitsdatum und
  • Art der Legehennenhaltung

Der Frischetest

  • Frischetest mit rohem Ei:
    Ob ein Ei frisch ist, kann man mittels Schwimmprobe prüfen. Dazu wird das rohe Ei in ein mit Wasser gefülltes Gefäß gelegt. Ein frisches Ei bleibt am Boden liegen, hebt es sich vom Boden ab und schwebt in der Wassermitte ist es bereits etwa drei Wochen alt. Ragt gar die Spitze aus dem Wasser dürfte es bereits mehr als einen Monat alt sein und sollte nicht mehr als Lebensmittel verbraucht werden.

  • Frischetest mit gekochtem Ei:
    Bei frischen gekochten Eiern liegt der Dotter beim Durchschneiden in der Längsrichtung in der Mitte, bei älteren verschiebt sich der Dotter an den Rand.

Eier kochen

Die Kochzeit der Eier sollte maximal zehn Minuten betragen. Wenn ein grüner Rand um den Dotter zu sehen ist, ist das ein Zeichen, dass die Eier zu lange gekocht wurden.

Erhöhter Cholesterinspiegel durch Ei-Konsum?

Das eine oder andere Ei sorgt nicht gleich für einen erhöhten Cholesterinspiegel. Sogar eine gelegentliche Überdosis, wie zu Ostern, ist bei Menschen mit einem gesunden Stoffwechsel nicht dramatisch, da der Körper nur beschränkt Cholesterin aus der Nahrung aufnehmen kann. Außerdem stecken im Ei eine beachtliche Menge Vitamine und Mineralstoffe. Am wichtigsten sind etwa Eisen und Zink. Bei den Vitaminen spielen Folsäure, Biotin und B2 sowie die Vitamine A, E, und K die Hauptrolle.

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