27.07.2026

Erfolg von AK und Greenpeace: Mehrheit der Händler stoppen Verkauf belasteter Kinder-Tattoos

Der Chemikalien-Test von AK Oberösterreich und Greenpeace zeigt erste Wirkung: Einige Händler haben belastete Klebetattoos für Kinder aus ihren Regalen und Webshops genommen und den Verkauf der betroffenen Produkte gestoppt haben. AK und Greenpeace fordern nun alle Händler auf, den Verkauf aller belasteten Klebetattoos zu stoppen und ihr Sortiment auf problematische Chemikalien zu checken. Außerdem muss sich der für Chemikalien zuständige Minister für strengere Chemikalienregeln und ein EU-weites PFAS-Verbot einsetzen.

Chemikalien haben auf Kinderhaut nichts verloren

Der Test von Klebetattoos deckte in 13 von 15 Proben problematische Chemikalien wie PFAS, Schwermetalle und verbotene Weichmacher auf. Einige Händler haben schnell reagiert und den Verkauf der betroffenen Produkte gestoppt. Das ist erfreulich, aber nicht ausreichend. Denn die Sicherheit bei Kinderprodukten bleibt durch Gesetzeslücken gefährdet. Chemikalien wie langlebiges PFAS oder verbotene Weichmacher landen wegen mangelnder Grenzwerte für Chemikalien-Cocktails weiter auf sensibler Haut. Es braucht daher auf EU-Ebene strengere Chemikalienregeln und ein lückenloses PFAS-Verbot.

Es braucht auf EU-Ebene strengere Chemikalienregeln und ein lückenloses PFAS-Verbot.

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