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Alles zur E-Card

E-Card-Gebühr ist im November fällig

Das Serviceentgelt für die E-Card für das Jahr 2017 ist im November 2016 fällig. Die Gebühr von 11,10 Euro wird von der Arbeitgeberin / vom Arbeitgeber beziehungsweise von der beitragsauszahlenden Stelle (z.B. AMS) eingehoben.

Wer ist von der E-Card-Gebühr befreit?

Von der Gebühr befreit sind u.a. mitversicherte Ehepartner/-innen, Lebensgefährten/-innen und Kinder, sowie Pensionisten/-innen und Präsenz- und Zivildiener. Außerdem all jene Personen, die wegen ihrer sozialen Schutzbedürftigkeit von der Entrichtung der Rezeptgebühr befreit sind.

E-Card-Gebühr doppelt bezahlt?

Haben Sie mehrere Arbeitgeber/-innen, wird die Gebühr auch mehrmals eingehoben. Aber einmal zahlen genügt. Heben Sie sich daher die November-Lohnzettel gut auf, denn sie können bares Geld wert sein. Und so geht’s: Sie schicken Kopien der Lohnzettel mit einem formlosen Antrag zur Gebietskrankenkasse, und die zu viel bezahlten Gebühren werden rückerstattet.

E-Card gilt für alle Vertragsärzte

  • Die E-Card gilt für alle Vertragsärzte/-innen in Österreich. 
  • Sie bekommen nicht jedes Jahr eine neue Karte, sie bleibt gültig.
  • Wenn Sie die Karte beim Arzt- oder Spitalsbesuch in Österreich nicht dabei haben, genügt zur Behandlung auch Ihre Sozialversicherungs-Nummer. Wichtig ist, dass Sie die E-Card jedenfalls nachbringen.
Wichtig

Wenn die Karte verloren oder gestohlen wurde:
Rufen Sie bei der E-Card-Serviceline an: +43 50 1243311

E-Card & Urlaubskrankenschein

Sie sind kurz davor, in den Urlaub aufzubrechen? Dann sollten Sie auch vorsorgen, dass Sie im Fall der Fälle ohne lästige Formalitäten zum Arzt gehen können. Je nach Reiseziel gelten dafür andere Regeln:

EU, Norwegen, Schweiz, ...

Die Rückseite der E-Card (Europäische Krankenversicherungskarte) ist bei Vertragspartnern/-innen in allen EU-Staaten, in Island, Mazedonien, Norwegen, Liechtenstein und der Schweiz gültig. In diese Ländern brauchen Sie beim Arzt nur Ihre E-Card für die Krankenbehandlung vorweisen.

Bedenken Sie allerdings

Mit Ihrer Krankenversicherung sind im Ausland nur die Kosten für Akut-Fälle abgedeckt. Fahren Sie nur ins Ausland, um sich einer bestimmten Behandlung zu unterziehen, müssen Sie selbst zahlen.

Bosnien, Serbien, ...

In den Ländern Bosnien-Herzegowina, Serbien, Montenegro und Türkei gilt die E-Card nicht. Für Urlaube in diesen Staaten ist weiterhin ein bilateraler Betreuungsschein bei der Arbeitgeberin / beim Arbeitgeber oder bei der Krankenkasse zu beantragen. Diesen müssen Sie am Urlaubsort beim dortigen Sozialversicherungsträger gegen einen Krankenschein eintauschen. Erst dann können Sie zum Arzt gehen.

Andere Länder

In allen anderen Ländern müssen Sie die Behandlung zunächst selbst zahlen. In Österreich ersetzt Ihnen dann die Krankenkasse 80 Prozent der Kosten, die bei der gleichen Behandlung bei einer Vertragsärztin / einem Vertragsarzt im Inland entstanden wären. Besonders teuer kann es im Spital werden. Erkundigen Sie sich nach einer privaten Reiseversicherung, wenn Sie auch hier vorbeugen wollen.

Private Reiseversicherung deckt zusätzliche Heimtransportkosten!

Die AK empfiehlt, sich im Zuge der Urlaubsplanung jedenfalls über eine private Reiseversicherung zu informieren. Verschiedene Leistungen sowie Mehrkosten zum Vertragstarif können generell nur durch eine private Urlaubsversicherung abgedeckt werden. So besteht für den Krankenversicherungsträger keine Möglichkeit, die Kosten für Rückholtransporte z.B. einer Air Ambulance zu übernehmen.

Reiseversicherung: zahlt sich das aus?

Die AK hat Angebote von Kreditkarten und Versicherungen verglichen: Sie sollten sich versichern, aber das Kleingedruckte beachten.

Krank im Urlaub

Sind Urlaubstage, an denen Sie krank werden, verloren? Wie weisen Sie eine Erkrankung im Ausland nach?

Pflege- und Betreuungsfreistellung

Wenn nahe Angehörige erkranken oder die Betreuungsperson eines Kindes ausfällt, können Arbeitnehmer/-innen Pflege- bzw. Betreuungsfreistellung nehmen.

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