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Tipps zur Un­ter­stüt­zung der Kinder

Schon alleine dadurch, dass Eltern mit ihren Kindern spielen, lesen oder etwas gemeinsam unternehmen, unterstützen sie ihre Kinder. Abgesehen davon gibt es noch einige andere Dinge, wie Eltern ihre Kinder unterstützen können:

  • Vor allem während der ersten Monate nach dem Schulbeginn sollten sich Eltern viel Zeit für ihr Kind nehmen, schließlich hat für das Kind eine neue und aufregende Lebensphase begonnen.

  • Interesse am Kind und an der Schule zeigen und erkundigen, was das Kind Neues in der Schule gelernt hat.

  • Täglich in das Mitteilungsheft (auch Elternheft genannt) schauen, um immer gut informiert zu sein. Das Elternheft ist der Nachrichtenkanal zwischen Eltern und Lehrer/-innen.

  • Bei Fragen zur Entwicklung des Kindes, über Lerninhalte, wie sie ihr Kind unterstützen können oder auch bei Unklarheiten, unbedingt die Lehrer/-innen kontaktieren und mit ihnen sprechen. Das österreichische Schulsystem baut auf einen regelmäßigen Kontakt zwischen Eltern und Lehrer/-innen auf. Das Mindestmaß ist der Kontakt über das Mitteilungsheft/Elternheft und der Besuch der Elternabende. Je besser der Kontakt zu den Lehrer/-innen umso besser können sowohl die Eltern als auch die Lehrer/-innen das Kind individuell unterstützen (weil sie es dann besser kennen und besser auf die Bedürfnisse eingehen können).

  • Den Blick auf alle Stärken des Kindes richten, nicht nur auf Leistung oder Fehler. Nicht zu viel Druck auf das Kind ausüben, denn Entwicklung und Lernen brauchen ihre Zeit und jedes Kind hat sein eigenes Tempo.

  • Die Umstellung auf das Schulleben ist für die Kinder sehr anstrengend. Als Ausgleich tut es den Kindern sehr gut, wenn die Eltern mit ihnen in der Freizeit gemeinsam etwas unternehmen. Bewegung im Freien ist ein guter Ausgleich zum Lernen. Außerdem gibt es auch in der Natur und beim Spielen viel zu lernen und kostenlos zu entdecken.

  • Eltern mit Migrationshintergrund sollten das Erlernen der Erstsprache aktiv unterstützen. Je besser ein Kind seine Erstsprache spricht, desto leichter erlernt es die Zweitsprache Deutsch.

  • Hat das Kind Schwierigkeiten und Probleme in der Schule oder mit den Lehrer/-innen, ist es am besten, diese Dinge direkt mit der/dem betroffenen Lehrer/-in zu klären. Falls diese nicht zu Ihrer Zufriedenheit gelöst werden können, mit der Direktorin / dem Direktor sprechen. Keine Angst vor einem klärenden Gespräch! Je früher und ausgiebiger die Probleme geklärt werden können, umso besser für das Kind.

  • Wenn bei einem Kind Lernschwierigkeiten auftauchen, sollte es unbedingt den Förderunterricht besuchen. Am geschicktesten ist es, mit der/dem betreffenden Lehrer/-in abzuklären, in welchen Bereichen Defizite bestehen und welche Förderung am sinnvollsten ist. Die/der Lehrer/-in Lehrer kann Eltern auch zusätzliche Übungs- und Fördermöglichkeiten nennen.
  • Auch bei emotionalen Problemsituationen wie etwa Schulangst oder Mobbing sollten Eltern unbedingt die Pädagog/-innen aufsuchen und gemeinsam einen Weg zur Problemlösung finden. Auch hier gilt: zuerst immer das Gespräch mit dem/der Klassenlehrer/-in. Sollte es zu keiner zufriedenstellenden Lösung kommen, ein gemeinsames Gespräch mit der Direktion einfordern.
    Weitere Informationen

    Kinder- & Jugendanwaltschaft: Elternbroschüre "Was tun bei Mobbing der in der Schule?"
    Schulpsychologie.at: Was ist Mobbing?
    gewaltprävention-ooe.at
    saferinternet.at
    Zentrumpolis - Mobbing in der Schule


  • Für eine gute Zusammenarbeit sollten von beiden Seiten nicht nur Probleme, sondern auch Positives rückgemeldet werden.

  • Bei Fragen zu Erziehung oder familiären Schwierigkeiten gibt es zahlreiche Beratungsstellen. Einen Überblick mit Adressteil gibt der Sozialratgeber.

Kinderbetreuungsgesetz

Rahmenbedingungen für Krabbelstuben, Kindergärten und Horte

Schulversuche

Er­pro­bung neuer in­no­va­ti­ver Schul- und Un­ter­richts­for­men

Muttersprachlicher Unterricht

Ziel des muttersprachlichen Unterrichts ist es, die Zweisprachigkeit der Kinder zu unterstützen, zu festigen und die Persönlichkeit zu fördern.

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