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Heimhilfe

Berufsbezeichnung

Heimhelferin / Heimhelfer

Aufgabenbereich

Unterstützung betreuungsbedürftiger Menschen aller Altersstufen bei Haushaltsführung und Aktivitäten des täglichen Lebens sowie bei der Basisversorgung.

Ausbildungsdauer / Ausbildungsvoraussetzungen

Die Ausbildung in Heimhilfe erfolgt in Lehrgängen und umfasst 200 Unterrichtseinheiten Theorie sowie 200 Stunden Praxis. Teil der Ausbildung ist das Modul „Unterstützung bei der Basisversorgung“ (UBV).
Heimhelferinnen und Heimhelfer haben alle zwei Jahre Fortbildungen im Mindestausmaß von 16 Stunden zu absolvieren.

Ausbildungsvoraussetzungen

  • Mindestalter von 17 Jahren
  • gesundheitliche und persönliche Eignung
  • ausreichende Deutschkenntnisse in Bezug auf Ausbildung und Berufsausübung
  • Aufnahmetest oder Aufnahmegespräch

Über die Aufnahme entscheidet eine Kommission.

Ausbildungsstätten in OÖ

Weiters bieten einige oberösterreichische Landwirtschaftliche Fachschulen der Fachrichtung ländliche Hauswirtschaft mit Ausbildungsschwerpunkt Gesundheit und soziale Berufe den theoretischen Teil der Ausbildung in Heimhilfe an.

Finanzielles

Die Lehrgänge bei genannten Ausbildungsanbietern sind kostenpflichtig. Förderungen über das Bildungskonto des Landes OÖ und unter bestimmten Voraussetzungen auch über das AMS sind möglich.

Die Entlohnung von ausgebildeten Heimhelferinnen und Heimhelfern richtet sich nach dem für die jeweilige Einrichtung geltenden Kollektivvertrag (z.B. BAGS) bzw. nach der jeweiligen Dienstordnung oder sonstigen lohngestaltenden Vorschrift.

Hinweise & Tipps

Informationen zum Beruf Heimhelfer/in finden Sie in der AMS Broschüre "Berufe Soziales".

Gleichstellung und Anerkennung

Ausbildungen auf Basis von Gesetzen anderer Bundesländer, die Vertragsparteien gemäß der Vereinbarung zwischen Bund und Ländern über Sozialbetreuungsberufe sind, gelten als gleichwertig.

Für Personen, die im In- oder Ausland gleichwertige Ausbildungen oder Ausbildungsteile absolviert haben und in Oberösterreich in einem Sozialberuf arbeiten wollen, besteht die Möglichkeit der Anrechnung und Anerkennung. Etwaige Qualifikationsunterschiede können durch Absolvierung von Anpassungslehrgängen oder Eignungsprüfungen ausgeglichen werden.
Die Zuständigkeit für Anrechnung und Anerkennung von im Inland absolvierten Ausbildungen und Ausbildungsteilen liegt bei jenen Bildungseinrichtungen, die gemäß oö Sozialberufegesetz zur Ausbildung im jeweiligen Sozialberuf ermächtigt sind.
Die Zuständigkeit für Anrechnung und Anerkennung von im Ausland absolvierten Ausbildungen liegt bei den Ländern.

Ansprechpartner in Oberösterreich:
Amt der OÖ Landesregierung
Abteilung Soziales
Bahnhofplatz 1, 4020 Linz
Tel: +43 732 7720 15221
E-Mail: so.post@ooe.gv.at

Bildungskonto

Beschäftigte, die sich weiterbilden möchten, können unter bestimmten Voraussetzungen ein Bildungskonto beantragen.

Pflegeassistenz

Pflegehilfe heißt jetzt Pflegeassistenz. Geregelt ist die 1-jährige Ausbildung durch das Gesundheits- und Krankenpflegesetz.

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