Pflege­fach­assistenz

Seit September 2016 gibt es die 2-jährige Ausbildung zur Pflegefachassistentin / zum Pflegefachassistenten.

Was machen Pflege­fach­assistenten?

Pflegefachassistenten/-innen unterstützen diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen sowie Ärztinnen und Ärzte im Pflegeprozess. Sie arbeiten in der mobilen, ambulanten und (teil)stationären Versorgung von Menschen aller Altersstufen. 

Ihre Aufgaben:

  • Sie führen eigenverantwortlich pflegerische Aufgaben durch, die ihnen von diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen übertragen wurden.
  • Sie handeln in Notfällen.
  • Sie führen eigenverantwortlich Aufgaben durch, die ihnen von Ärztinnen und Ärzten im Rahmen der Diagnostik und Therapie übertragen wurden.
  • Sie unterweisen Auszubildende und leiten diese an.

Die Voll­zeit­aus­bildung dauert 2 Jahre

Die Ausbildung erfolgt an Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege und umfasst theoretische sowie praktische Ausbildung im Ausmaß von insgesamt 3.200 Stunden. Die (Vollzeit)Ausbildung dauert 2 Jahre.

BEACHTEN SIE

Das Klinikum Wels-Grieskirchen und die Oberösterreichische Gesundheitsholding bieten die Pflegefachassistenz-Ausbildung auch in einer Teilzeit-Variante an. Die Ausbildungsdauer verlängert sich dadurch bis zu einem Jahr.

Nach absolvierter Ausbildung, Verfassen einer schriftlichen Arbeit im Fachbereich und mündlicher kommissioneller Abschlussprüfung erhalten Pflegefachassistenten/-innen ein Diplom, das zur Ausübung des Berufs berechtigt.

Angehörige der Pflegeassistenzberufe haben innerhalb von jeweils 5 Jahren 40 Stunden Fortbildung zu absolvieren. Die AK bietet Online-Fortbildungen an, die im Sinne des geltenden Berufsrechts angerechnet werden.

Diese Voraus­setzungen müssen Sie er­füllen

  • Mindestalter 17 Jahre
  • Abschluss der 10. Schulstufe (Ausnahmen möglich) oder eine Berechtigung zur Ausübung der Pflegeassistenz
  • gesundheitliche Eignung und Vertrauenswürdigkeit
  • entsprechende Deutschkenntnisse
  • Aufnahmetest und/oder Aufnahmegespräch

Aus­bildungs­stätten in OÖ

So finanzieren Sie Ihre Aus­bildung

Die Pflegefachassistenz-Ausbildung an oben genannten Krankenanstalten ist kostenlos. Die Auszubildenden sind kranken-, unfall- und pensionsversichert.

Mögliche Förderungen

Tipps

Pflegeassistenten/-innen sowie Personen, die eine Pflegehilfe-Ausbildung nach den vor der Gesetzesnovelle 2016 geltenden Bestimmungen absolviert haben, können eine Weiterbildung zur Pflegefachassistentin / zum Pflegefachassistenten absolvieren. Dasselbe gilt für Fach-Sozialbetreuer/-innen Altenarbeit und Behindertenarbeit sowie für Diplom-Sozialbetreuer/-innen Familienarbeit.

Aufschulungsanbieter sind etwa:

Weiter­bildungs­möglich­keiten für Pflege­fach­assistenten/-innen

Pflegefachassistenten/-innen haben Zugang zur Berufsreifeprüfung und damit auch zum (Pflege-)Bachelorstudium. 

Berufs­aus­übung

Eine Voraussetzung für die Berufsausübung ist die Registrierung von Pflegefachassistenten/-innen im Gesundheitsberuferegister.
>> Alles zum Thema "Registrierung Gesundheitsberufe"

Berufs­anerkennung und Nostrifikation aus­ländischer Aus­bildungen

Personen, die im Ausland eine Pflegeassistenzausbildung absolviert haben und in Österreich arbeiten wollen, müssen ihre Zeugnisse anerkennen lassen.

PersonengruppeAnsprechpartner
Ausbildungsabschluss in einem EU- oder
EWR-Staat oder in der Schweiz

Bundesministerium für Gesundheit
Abteilung VI/A/2
Radetzkystraße 2, 1031 Wien
TEL: +43 1 71100 644686

Ausbildungsabschluss in einem Drittland und
Berufsberechtigung sowie 3-jährige einschlägige
Berufstätigkeit in einem EU- oder EWR-Staat oder
in der Schweiz

Bundesministerium für Gesundheit
Abteilung VI/A/2
Radetzkystraße 2, 1031 Wien
TEL: +43 1 71100 644686

Ausbildungsabschluss in einem Drittland und
noch keine Anerkennung in einem EU
Amt der Oö. Landesregierung
Abteilung Gesundheit
Bahnhofplatz 1, 4021 Linz
TEL: +43 732 7720 14252


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Kontakt

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AK Bildungsberatung in OÖ
TEL: +43 50 6906 1601
E-MAIL: bildungsinfo@akooe.at
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