Studium ohne Matura

Ein Studium an Universitäten, (Fach)Hochschulen oder Akademien ist auch ohne herkömmliche Matura an einem Gymnasium oder einer berufsbildenden höheren Schule möglich.

Wege zum Studium für Personen ohne Matura

Studieren können auch Personen, die zwar keine Matura dafür aber eine der folgenden Prüfungen absolviert haben: 

  • Berufsreifeprüfung
  • Studienberechtigungsprüfung
  • Fachhochschul-Befähigungsprüfung
  • Externistenreifeprüfung

Studienangebote, die keine Matura voraussetzen

Weiters gibt es einzelne Studienangebote, die weder die Matura noch eine der oben genannten Prüfungen dafür aber die Absolvierung einer Aufnahmeprüfung voraussetzen.

In OÖ finden Sie diese Studienangebote bei folgenden Bildungseinrichtungen:

  • Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz
  • Anton Bruckner Privatuniversität Linz
  • Fernfachhochschule Hamburg (am BFI OÖ)
  • FernUniversität in Hagen (in Kooperation mit dem Zentrum für Fernstudien)

An den Universitäten der Künste ist eine Aufnahmeprüfung zu absolvieren, die der Feststellung der künstlerischen Begabung für das angestrebte Studium dient.
Interessierten wird empfohlen, sich 1 bis 2 Semester vor Studienbeginn über die speziellen Anforderungen für die Zulassungsprüfungen zu informieren.

Studienberechtigung, Berufsreife oder was?

Es gibt also verschiedene Wege und Zugänge zum Studium.
Ob Berufsreifeprüfung, Studienberechtigungsprüfung, Fachhochschul-Befähigungsprüfung oder Externistenreifeprüfung: Der Vorteil dieser Bildungswege gegenüber dem Besuch einer Abend-Schule mit anschließender Matura an einer AHS oder BHS ist sicherlich die geringere zeitliche Belastung.

Die Berufsreifeprüfung berechtigt – wie die Matura – zum Zugang zu allen weiterführenden Ausbildungen. Mit der Studienberechtigungsprüfung hingegen wird nur die Zugangsberechtigung für eine bestimmte Ausbildung (Studienrichtung) erworben. Die Fachhochschul-Befähigungsprüfung wiederum ist ein möglicher Zugang zu einem bestimmten FH-Studiengang.

Für alle die noch nicht genau wissen, ob und wenn ja was sie studieren wollen, ist somit die Berufsreifeprüfung die bessere Wahl.
Für Personen hingegen, die bereits genau wissen, was sie studieren möchten und die Interesse an einem vorübergehenden Ausstieg aus dem Berufsalltag haben, sind möglicherweise die Studienberechtigungsprüfung oder die FH-Befähigungsprüfung die bessere Wahl. Während der Vorbereitung auf diese Prüfungen kann nämlich bereits staatliche Studienbeihilfe beziehungsweise Selbsterhalter/-innenstipendium bezogen werden. Anders beim Besuch von Vorbereitungskursen auf die Berufsreifeprüfung: hier kann lediglich Kurskostenförderungen in Anspruch genommen werden.

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