Schulautonomie

Schulautonome Lehrpläne

ermöglichen den Schulen gewisse Freiräume bei der Gestaltung ihres Angebotprofils (Abweichungen von der Standard-Stundentafel, vom Standard-Lehrplan beziehungsweise von den Lehr- und Arbeitsformen).

Die schulautonomen Spielräume sind - in NMS wie AHS-Unterstufe - jedoch klein: je 2 Wochenstunden pro Schulstufe. In den letzten Jahren wurde in den weiterführenden Schulen (AHS, BMHS) die schulautonome Differenzierung stark voran getrieben, was es zuweilen auch schwieriger macht einen Angebotsüberblick zu finden.

Sehen Sie also genau hin, wie viele Stunden ein besonderer Schwerpunkt an einer Schule wirklich unterrichtet wird!

Einfluss der Eltern und Elternvertreter

Im Rahmen der Schulpartnerschaft haben Eltern(-vertreter/-innen) auch Einfluss auf Entscheidungen der Schulautonomie

Unter Schulpartnerschaft wird die Zusammenarbeit von Lehrern/-innen, Erziehungsberechtigten und Schülern/-innen innerhalb der Schule verstanden. Seit 1957 ist die Schulpartnerschaft im österreichischen Gesetz verankert. Heute ist die Schuldemokratie ein nicht mehr weg zu denkender Bestandteil der österreichischen Schule geworden. Die Schulpartnerschaft - auch Schulgemeinschaft genannt - gibt Schülern/-innen, Lehrern/-innen und Erziehungsberechtigten die Möglichkeit, die Schule aktiv mitzugestalten. Gemeinsames Ziel sollte aber für alle Beteiligten eine erfolgreiche Schullaufbahn des Kindes sein.

Hinweis

Auf Grund des Bildungsreformgesetzes 2017 erhalten Schulen in den nächsten Jahren mehr Gestaltungsfreiheit in den Bereichen Klassengrößen, Dauer der Unterrichtseinheiten, Öffnungszeiten, Personal, Schulclusterbildung, Finanzierung, Schulversuche, Modellregionen für die Gemeinsame Schule uvm.

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