Gewinn­frei­betrag

Für neue Selbstständige und freie Dienstnehmer/-innen gibt es den Gewinnfreibetrag. Dieser stellt eine reine Steuerentlastung dar.

Das gilt bei einem Gewinn BIS 35.000 Euro

Bei einem Gewinn bis 35.000 Euro wird bei der Einkommensteuererklärung ohne weitere Voraussetzungen ein bestimmter Prozentsatz vom Gewinn abgezogen (= Grundfreibetrag und Gewinnfreibetrag).

So berechnen Sie den Gewinnfreibetrag:

 gültigProzent vom Gewinnmaximaler Gewinnfreibetrag
bis 202113 Prozentmaximal 4.550 Euro
ab 202215 Prozentmaximal 5.250 Euro

BEISPIEL

Für eine freie Dienstnehmerin, die einen Gewinn von 24.000 Euro erzielt, errechnet sich das steuerpflichtige Einkommen wie folgt:

 Gewinn24.000 Euro
-Gewinnfreibetrag
(15 Prozent von 24.000 Euro)
3.600 Euro
=Steuerpflichtiges Einkommen20.400 Euro

Das gilt bei einem Gewinn ÜBER 35.000 Euro

Beträgt der Gewinn über 35.000 Euro, können Sie zusätzlich zum Grundfreibetrag auch noch den investitionsbedingten Freibetrag geltend machen. Dazu müssen aber tatsächlich getätigte Investitionen in Höhe des geltend gemachten Freibetrags nachgewiesen werden.

So berechnen Sie den Gewinnfreibetrag, der sich aus dem Grundfreibetrag und dem investitionsbedingten Freibetrag zusammensetzt:

 gültigProzent vom Gewinnmaximaler Grundfreibetrag
bis 202113 Prozentmaximal 4.550 Euro
ab 202215 Prozentmaximal 5.250 Euro
Der investitionsbedingte Freibetrag beträgt:

13 Prozent des Gewinnes,
der den Grundbetrag (35.000 Euro) übersteigt


Das gilt bei Pauschalierung

Einnahmen-Ausgaben-Rechner, die die Basispauschalierung oder die Pauschalierung für Kleinunternehmer/-innen in Anspruch nehmen, können nur den Grundfreibetrag als steuerpflichtiges Einkommen geltend machen.

Berechnungsbeispiele: siehe Artikel "Gewinn-Ermittlung"

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