05.03.2026

Smarte Heizkörperthermostate im KONSUMENT-Test: Den Preis-Leistungs-Sieger gibt es um günstige 28 Euro

Smarte Heizkörperthermostate versprechen sinkende Energiekosten, mehr Komfort und volle Kontrolle per App. Doch wie viel bringen die digitalen Heizhelfer tatsächlich? Das Testmagazin KONSUMENT hat 18 aktuelle Modelle auf Benutzerfreundlichkeit, Funktionsumfang und Sicherheit vor Hackerangriffen geprüft. Das Ergebnis: Zwei Geräte von Tado bekommen ein Sehr gut, aber auch ein besonders günstiges Modell von Shelly liefert gute Ergebnisse. 

Komfort und langfristiger Support 

Testsieger ist das Smart Radiator Thermostat X von Tado. Für rund 55 Euro bietet es sehr präzise Temperaturmessung, reagiert schnell auf Veränderungen und lässt sich in feinen 0,1-Grad-Schritten regulieren. Alle wichtigen Informationen sind direkt am LCD-Display ablesbar, die Steuerung per Smartphone-App funktioniert intuitiv und zuverlässig. 

Knapp dahinter landet das Smart Radiator Thermostat V3, ebenfalls von Tado. Es punktet mit besonders einfacher Installation, hoher Messgenauigkeit und einer benutzerfreundlichen App. Für alle, die Wert auf Komfort und langfristigen Software-Support legen, zählen diese beiden Modelle zu den besten Optionen am Markt. 

Preis-Leistungs-Sieger  

Das Shelly BLU TRV Thermostat ist mit einem Preis von rund 28 Euro eines der günstigsten Geräte im Test und erhält ein gutes Gesamturteil. Es überzeugt mit präziser, schneller Regelung in 0,1-Grad-Schritten. Zudem liefert das Gerät detaillierte Informationen direkt am Ventil. Für preisbewusste Haushalte ist dieses Gerät somit der klare Preis-Leistungs-Sieger. 

Achtung: Software-Support kann zum Problem werden 

Ein oft unterschätzter Punkt ist die Dauer des Software- und Sicherheitssupports. Während Tado bis zu zehn Jahre Updates verspricht, liegt der Support bei anderen Firmen teils nur bei zwei Jahren bzw. gibt es keine Angaben dazu. Endet der Support, kann es passieren, dass Apps nicht mehr funktionieren und Geräte trotz einwandfreier Hardware unbrauchbar werden. Selbst wenn die Steuerung weiterhin möglich ist, steigen ohne Sicherheitsupdates langfristig die Risiken. 

Tipps

  • Vor der Nutzung smarter Thermostate sollte die Heizung korrekt eingestellt sein und tagsüber eine konstante Temperatur halten.
  • In schlecht isolierten Häusern zuerst in Dämmmaßnahmen investieren – smarte Technik kann anschließend zusätzlich optimieren.
  • Die mitgelieferten Kunststoff-Adapter zur Montage erfüllen ihren Zweck, sind aber nicht besonders robust. Metall-Adapter sind im Fachhandel günstig erhältlich.
  • Kleine Räume, wie etwa Einzimmerwohnungen, verfügen in der Regel nur über ein oder zwei Heizkörper. Der Kauf von smarten Thermostaten nutzt hier wenig.

Testergebnis

Drei smarte Heizkörperthermostate nebeneinander
© KONSUMENT


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Test: Smarte Heizkörper-Thermostate

Hinweis

In Kooperation mit KONSUMENT bietet der Konsumentenschutz der Arbeiterkammer Oberösterreich jeden Monat einen neuen, aktuellen Test zum Download an. Weitere Tests aus dem aktuellen KONSUMENTEN-Heft.

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Endet der Support, kann es passieren, dass Apps nicht mehr funktionieren und Geräte trotz einwandfreier Hardware unbrauchbar werden.

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