Steuern: Auch Reiche und Spekulanten sollen zahlen

Dank niedriger Steuern auf Gewinne, Vermögen und Spekulation leben die Superreichen in Österreich prächtig. Die Arbeiterkammer fordert, dass hier endlich Steuergerechtigkeit geschaffen wird. Vor allem sollten Vermögens- und Gewinnsteuern endlich auf europäisches Niveau gehoben werden.

Österreich ist Steuer­oase für Super­reiche

Nicht nur Liechtenstein oder andere Kleinstaaten sind die Steueroasen für (Super)Reiche und ihr großes Vermögen - auch Österreich gehört dazu. Arbeitnehmer/-innen sind die Leidtragenden der Ungerechtigkeiten des österreichischen Steuersystems.

Vermögens- und Gewinn­steuern

Vermögenssteuern

Im Vergleich der 37 OECD-Staaten nimmt Österreich bei den Einnahmen aus Vermögenssteuern den beschämenden viertletzten Platz ein. Nur 1,3 Prozent der gesamten Steuereinnahmen resultieren 2018 aus Vermögenssteuern. Der OECD-Schnitt macht mehr als viermal so viel aus (5,5 Prozent). In den USA und im UK kommen sogar mehr als 12 Prozent der Gesamtsteuerleistung vom Vermögenssteuern.

Gewinnsteuern

Auch bei den Gewinnsteuern liegt Österreich deutlich unterhalb des Durchschnitts der 37 OECD-Staaten. 6,4 Prozent der österreichischen Steuereinnahmen stammen 2018 aus Gewinnen, der OECD-Durchschnitt ist mit 8,8 Prozent deutlich höher. Mexiko, Chile und Kolumbien nehmen hingegen mehr als 20 Prozent ihres Steueraufkommens aus der Gewinnbesteuerung ein.


Forderungen der AK

  • Mehr Steuergerechtigkeit durch eine echte Steuerstrukturreform mit Erleichterungen für Arbeitnehmer/-innen

  • Faire Beiträge von Vermögenden und Großkonzernen
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