Leistungsdruck: So geht es Schulkindern
Für rund jedes vierte Kind (38 Prozent) werden die schulischen Anforderungen von den befragten Eltern als „viel“ und „eher zu hoch“ eingeschätzt.
Zwischen Herbst- und Semesterferien gaben Eltern in Oberösterreich für den Schulbesuch ihrer Kinder durchschnittlich 830 Euro pro Schulkind aus - das zeigt die aktuelle Auswertung der Schulkosten Umfrage der AK Oberösterreich. Da 50 Prozent der befragten Eltern zwei oder mehr Kinder haben, summieren sich die schulbedingten Kosten entsprechend auf und belasten das Haushaltsbudget zusätzlich. Für die Hälfte der befragten Familien sind die wiederkehrenden Ausgaben rund um den Schulalltag eine fortlaufende finanzielle Belastung.
Während bereits zu Schulbeginn zahlreiche Anschaffungen die Schulkosten in die Höhe trieben, sind es am Ende des Wintersemesters vor allem die Ausgaben für die Nachmittagsbetreuung sowie Hortbesuche und die Schulausflüge wie z.B. die Wintersportwoche. Immerhin haben die Kinder von 35 Prozent der befragten Eltern im Schuljahr 2025/26 an der Schulskiwoche teilgenommen. Die damit verbundenen Kosten waren für sieben von zehn der Befragten aus dieser Gruppe sehr bzw. eher belastend.
„Alleinerzieher:innen, Familien mit mehr Kindern aber auch Eltern mit geringerem Einkommen müssen entlastet werden. Die Teilhabe der Kinder in der Schule und eine unbeschwerte Kindheit sollte nicht vom Kontostand der Eltern abhängen. Dafür setzt sich die Arbeiterkammer Oberösterreich auch weiterhin ein“ betont AK-Präsident Andreas Stangl.
Angesichts der Teuerungen im Alltag müssen sich viele Familien gravierend einschränken:
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