03.05.2021

Armut und Armuts­gefähr­dung be­kämpfen!

Österreich ist eines der reichsten EU-Länder. Trotzdem sind rund 1,2 Millionen Menschen in Österreich armutsgefährdet.  In Ober­österreich sind es immerhin rund 156.000. Die AK fordert Maß­nahmen, um diese beschämende Zahl zu verkleinern. 

Viele Kinder und Jugendliche betroffen

Die neuen Zahlen der Statistik Austria vom April 2021 zeigen, dass in Österreich die Gefahr, armutsgefährdet zu sein, nach wie vor hoch ist: 1.222.000 Menschen (das sind 14 Prozent der Gesamt­bevölkerung) sind davon betroffen. In Ober­österreich sind immer noch erschreckend viele (156.000 oder rund 11 Prozent) damit konfrontiert.

Auch 291.000 Kinder- und Jugend­liche unter 18 Jahren lebten 2020 österreich­weit in Haushalten mit Armutsgefährdung.

Zur Bekämpfung von Armut und Armuts­gefährdung braucht es aus Sicht der Arbeiter­kammer eine gesamt­staatliche Offensive mit einem umfassenden Maß­nahmen­mix. Gerade nach der Corona-Krise ist zu befürchten, dass die Zahl der Betroffenen noch steigen wird.  

  • Investitionspaket zur möglichst raschen Senkung der Arbeitslosigkeit.
  • Anhebung von Arbeitslosengeld (Erhöhung der Nettoersatzrate auf mind. 70 %) und Notstandshilfe.
  • Rasche Anhebung des Mindestlohns auf 1.700 Euro brutto pro Monat.
  • Verbesserte Sozialhilfe.
  •  Mehr Förderung des sozialen Wohnbaus.

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