24.07.2026

Kinder­sonnen­cremen im KONSUMENT-Test: 13 Produkte sind empfehlens­wert, 5 fallen durch

Ein zuverlässiger Sonnenschutz ist besonders für Kinder wichtig. Ihre Haut ist dünner und verfügt über einen geringeren Eigenschutz als die von Erwachsenen. UV-Strahlung kann bereits in jungen Jahren Hautschäden verursachen, die das Risiko für Hautkrebs im späteren Leben erhöhen. Das Testmagazin KONSUMENT hat daher 22 Sonnenschutzmittel für Kinder mit Lichtschutzfaktor 30, 50 oder 50+ hinsichtlich UV-Schutz, Inhaltsstoffen und Anwendung untersucht.

5 Mal Note „nicht zufrieden­stellend“

13 der getesteten Produkte erhielten die Bewertung „gut“ und können empfohlen werden. 5 Produkte fielen bereits bei der wichtigsten Prüfung – dem Einhalten des angegebenen UV-Schutzes – durch und wurden mit „nicht zufriedenstellend“ bewertet.

Gute Qualität muss nicht teuer sein

  • Als Testsieger gingen der Cien Sun Kids Sonnenspray und die Sun Kiss Kids Sonnenmilch hervor. Mit Preisen von 2,80 beziehungsweise 3,50 Euro pro 100 ml zählen sie zugleich zu den günstigsten Produkten im Test.

  • Ebenfalls mit guten Bewertungen überzeugten der Sundance Kids Sensitiv Sonnenspray, die Babylove Sonnencreme Ultra Sensitive, die Jean & Len Baby & Kids Sonnencreme sowie der Paediprotect Sonnenroller.

  • 5 Produkte versagten schon beim ersten und wichtigsten Prüfpunkt. Sie hielten den angegebenen UV-Schutz nicht ein. Deshalb wurden sie vom weiteren Untersuchungsverlauf ausgeschlossen und mit „nicht zufriedenstellend“ bewertet. Darunter war auch die teuerste Sonnencreme im Test mit 40 Euro pro 100 ml.

Umwelt­kritische Stoffe

Neben der Schutzwirkung wurden auch die Inhaltsstoffe bewertet. Dabei zeigte sich, dass die meisten Produkte umweltkritische Stoffe enthalten. Nur die 3 Naturkosmetikprodukte kamen ohne diese aus. Allerdings fielen 2 davon, Mayben und Eco Cosmetics, bereits beim UV-Schutz durch. Das Naturkosmetikprodukt von Lavera bot zwar einen guten Sonnenschutz, überzeugte jedoch im Praxistest wegen seiner zähflüssigen Konsistenz und des typischen weißen Films auf der Haut nicht.

Tipps

  • Die richtige Anwendung ist entscheidend. Sonnenschutz sollte großzügig aufgetragen und insbesondere nach dem Baden regelmäßig erneuert werden.

  • Meiden Sie die Mittagssonne. Kinder sollten sich im Sommer zwischen 11 und 15 Uhr möglichst im Schatten aufhalten.

  • Ein Hut oder eine Mütze mit breiter Krempe schützen Kopfhaut, Gesicht und Nacken vor Sonnenbrand. Ratsam ist es auch, T-Shirts und Shorts zu tragen, die möglichst wenig UV-Strahlung durchlassen.

UV-Strahlung kann bereits in jungen Jahren Haut­schäden ver­ursachen, die das Risiko für Haut­krebs im späteren Leben er­höhen. 

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