Cyberangriff auf die AK Oberösterreich: Aktuelle Informationen

Am Montag, 10. August 2026, haben Cyberkriminelle die Arbeiterkammer Oberösterreich angegriffen. Wir informieren Sie an dieser Stelle über den aktuellen Stand.

Weitere Informationen finden Sie hier.

24.09.2026

AK-Test bringt erfreuliches Ergebnis: Kein Bisphenol A in Energydrinks

Die Arbeiterkammer Oberösterreich hat 12 im Handel erhältliche Energydrinks im Labor auf Bisphenol A (BPA) untersuchen lassen. Das Ergebnis ist erfreulich: In keiner Probe war BPA nachweisbar. Das heißt aber nicht, dass der Konsum von Energydrinks unbedenklich ist. Denn die hohen Mengen an enthaltenem Koffein und Zucker beeinträchtigen den Schlaf und die Konzentrationsfähigkeit – insbesondere bei Kindern und Jugendlichen.

Deutscher Test mit schlechten Ergebnissen

Im vergangenen Jahr hatte der deutsche ÖKO-TEST ebenfalls Energydrinks unter die Lupe genommen und in 20 von 22 Proben BPA gefunden. 18 Produkte schnitten mit dem Testergebnis „mangelhaft“ oder „ungenügend“ ab. Umso erfreulicher ist das Ergebnis der aktuellen Untersuchung: einerseits, weil alle Produkte frei von BPA sind und andererseits, weil der AK-Test aufzeigt, dass es möglich und machbar ist, Dosen und Verpackungen ohne BPA herzustellen. Sichere Verpackungen sollen und können dauerhaft zum Standard für alle Produkte werden.

Fortpflanzungsgefährdend und hormonell wirksam

Bisphenol A kann aus Beschichtungen von Getränkedosen in das Getränk übergehen. Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) stuft BPA als fortpflanzungsgefährdend und hormonell wirksam ein. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) sieht bei der Aufnahme über Lebensmittel ein Gesundheitsrisiko und verweist insbesondere auf mögliche Effekte auf das Immunsystem.

Große Mengen an Koffein und Zucker

Das gute Ergebnis bei Bisphenol A sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Konsum von Energydrinks gerade für Kinder und Jugendliche problematisch sein kann. Denn die untersuchten Energydrinks enthaltenen pro Dose oder Flasche bis zu 181,5 mg Koffein und damit nahezu die Maximaleinzeldosis von 200 mg. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, die tägliche Aufnahme von freiem Zucker auf maximal 50 Gramm zu beschränken. 3 Dosen bzw. Flaschen der getesteten Energydrinks enthalten 65 Gramm Zucker.

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weiterführende Artikel

Bisphenol A wird als fortpflanzungsgefährdend und hormonell wirksam eingeschätzt.

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