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2000 Euro vorenthalten

Frau mit Tablet in einer Druckerei © Tyler Olson, stock.adobe.com

Auch wenn es sie zunächst nicht betraf: Die Druckvorstufentechnikerin Monika L. (Name von der Redaktion geändert) wusste schon lange, dass es ihr Chef mit der Lohnauszahlung nicht so genau nahm. Mehrmals musste sie Kolleginnen Geld leihen, weil diese den Lohn nicht zeitgerecht bekommen hatten und dringend Geld zum Leben brauchten.

Schließlich kündigte sie und wartete ebenfalls vergeblich auf die Auszahlung ihrer Beendigungsansprüche.

Rechtsexperten erkämpfen 2000 Euro für Monika L.

Nachdem sie wochenlang mit Ausreden vertröstet worden war, wusste sie, wohin sie sich wenden musste. Denn die Arbeiterkammer hatte ihr schon mehrmals geholfen. Und so auch diesmal. Ein AK-Rechtsberater übernahm den Fall und setzte dem Arbeitgeber schriftlich eine letzte Frist. Und die wirkte. Kurz darauf bekam Frau L. die offenen fast 2.000 Euro nachgezahlt. Schon früher, bei einer sexuellen Belästigung durch einen anderen Arbeitgeber, hatte ihr die AK geholfen. Sie hatte die Frau beim berechtigten vorzeitigen Austritt aus dem Arbeitsverhältnis unterstützt und für sie eine Nachzahlung erkämpft.

AK hilft ihr gerne

Heute arbeitet sie bei der Caritas und ist diplomierte Sozialpädagogin. Sie verdient zwar weniger als in der Druckerei, ist dafür aber mit ihrer Tätigkeit zufriedener. Und die AK ist für Monika L. mittlerweile ein richtiger Lebensbegleiter geworden. So holte sie sich beispielsweise auf ihrem Ausbildungsweg Unterstützung von der AK-Bildungsberatung.

Und auch ihre Mutter und ihren Vater hat sie bereits zur AK geschickt: Die Mutter zur Konsumentenberatung wegen eines von einem Abschleppdienst beschädigten Autos und den Vater nach einem Problem im Krankenhaus. „Wegen eines Verständigungsproblems ist mein Vater bei einem längeren Krankenhausaufenthalt auf der 1. Klasse gelandet und sollte dann viel Geld nachzahlen, weil seine Zusatzversicherung nur Taggeld abdeckte“, sagt Frau L. Mit Hilfe der AK hat er dann einen Nachlass bekommen.

Mitgliedsbeitrag ist gut angelegt

„Ich rate auch immer wieder mal Freundinnen mit diesem oder jenem Problem zur AK zu gehen“, sagt Monika L. “Die Leute sollten das noch viel mehr nutzen. Ich bin auf jeden Fall gegen eine Umlagesenkung. Die paar Euro Mitgliedsbeitrag für die AK sind gut investiert.“

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