29.9.2017
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Firma blieb Gehalt 8 Monate lang schuldig - AK verhalf Techniker zu mehr als 14.000 Euro

Übel sprang eine Event-Firma mit einem Techniker aus dem Bezirk Linz-Land um. In seinen letzten Monaten bei dieser Firma bekam er kein Gehalt mehr. Immer wieder versprach der Arbeitgeber zu zahlen, doch nie hielt er sich daran. Erst als dem Techniker der Geduldsfaden riss und er sich an die AK wandte, lenkte die Firma ein. Mit 8 Monaten Verspätung erhielt der Mann gut 14.000 Euro.

„Nur eine starke AK sorgt dafür, dass auch die vielen Beschäftigten zu ihrem Recht kommen, die keine teuren Prozesse riskieren können“, sagt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer.

Chef "pflanzte" seinen Angestellten

Der Techniker war 4,5 Jahre lang bei einem Unternehmen tätig, das Veranstaltungen organisiert. Dann kündigte er ordnungsgemäß. Während der letzten 5 Arbeitsmonate gab es zwar noch Gehaltsabrechnungen - aber kein Gehalt mehr! Der Angestellte, der ja seine laufenden Lebenshaltungskosten abdecken musste, urgierte immer wieder bei seinem Chef. Doch der „pflanzte“ ihn nur. 

Drohendes Gerichtsverfahren wirkte

Als das Arbeitsverhältnis schon beendet war und sich eine feste Zusage des Unternehmers, endlich den offenen Betrag zu begleichen, wieder als Täuschung herausstellte, reichte es dem Techniker: Er ging zur Arbeiterkammer. Die Intervention des AK-Rechtsschutzes ließ den Firmenchef nicht mehr kalt. Er erkannte, dass er vor Gericht wohl den Kürzeren ziehen würde, und überwies schließlich die mehr als 14.000 Euro. Durch die Unterstützung der AK bekam der Techniker also doch noch, was ihm für seine Leistungen zustand - allerdings nach einer harten Wartezeit von insgesamt 8 Monaten.

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