4.1.2018
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2700 Euro offener Lohn für Köchin nach nur dreieinhalb Monaten - AK erreichte Nachzahlung innerhalb weniger Wochen

Leider an den falschen Arbeitgeber geraten war eine Köchin aus Linz. Den vereinbarten Nettomonatslohn von 1600 Euro für eine 40-Stunden Woche bekam sie schon nach 2 Monaten nicht mehr ausbezahlt. Auch Überstunden und Feiertagsarbeit wurden ihr nicht abgegolten. Nach dreieinhalb Monaten wurde das Arbeitsverhältnis einvernehmlich aufgelöst. Weil zahlreiche Ansprüche offen waren, ging die Frau zur Arbeiterkammer.

AK konnte Wartefrist kurz halten

„Die Firma ist dann auch noch in Konkurs gegangen. Wir mussten das Geld daher vom Insolvenzentgeltfonds einfordern. Das kann oft lange dauern. In diesem Fall bekam die Frau die offenen 2700 Euro nach wenigen Wochen. Das war besonders wichtig, weil sie das Geld dringend zum Leben brauchte. Immerhin ging es um fast 2 Monatslöhne“, freut sich Präsident Dr. Johann Kalliauer, dass die AK der Frau rasch und effizient helfen konnte.

Arbeitgeber ignorierte Zahlungsaufforderungen

Zum Ende des Arbeitsverhältnisses hafteten der Lohn für den letzten Beschäftigungsmonat, Überstundenentgelt, Entgelt für die Arbeit an Feiertagen sowie die Beendigungsansprüche (anteilige Sonderzahlungen und Urlaubsersatzleistung) aus. Auch mehrere Zahlungsaufforderungen führten nur zu Teilerfolgen. Statt der offenen 3700 Euro überwies der Arbeitgeber lediglich 1000 Euro. 

Arbeitgeber ging in Konkurs

Die Arbeiterkammer musste für die Frau die restlichen offenen Ansprüche einklagen. Kurz darauf ging der Arbeitgeber in Konkurs. Also beantragte die AK die Auszahlung des Geldes beim Insolvenzentgeltfonds. Dieser überwies der Köchin kurz darauf die ausstehenden 2700 Euro netto. 

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