AK erkämpft mehr als 20.000 Euro für zwei Fleischer wegen jahrelanger Unterentlohnung

In zwei getrennten Gerichtsverfahren gegen die selbe Leiharbeitsfirma konnte die Arbeiterkammer für 2 jahrelang unterentlohnte Fleischer Lohnnachzahlungen von jeweils mehr als 10.000 Euro erkämpfen. „Wir freuen uns, dass wir den beiden zu beträchtlichen Nachzahlungen verhelfen konnten. Es wurde ihnen aber noch viel mehr Geld vorenthalten.  Aufgrund der gesetzlichen Verjährungsfrist konnten wir das Geld nämlich nur für die letzten 3 Jahre nachfordern“, erklärt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer.

Unterentlohnt, um Überstunden geprellt

Die beiden Leiharbeiter waren von einer Leiharbeitsfirma mit Sitz in der Steiermark jahrelang an einen industriellen Fleischerbetrieb im Bezirk Vöcklabruck überlassen worden: einer 4, der andere 6 Jahre lang. Während des ganzen Arbeitsverhältnisses hatten beide zu wenig Lohn bekommen. Sie waren kollektivvertragswidrig nur als Hilfsarbeiter eingestuft worden, obwohl beide über eine abgeschlossene Berufsausbildung als Fleischer verfügten. Außerdem hatten sie zahlreiche Überstunden und Nachtstunden gemacht, die nur unzureichend abgegolten worden waren.

Die Arbeiterkammer Vöcklabruck errechnete allein für die letzten 3 Jahre offene Beträge von jeweils mehr als 10.000 Euro und setzte dem Arbeitgeber eine Frist zu deren Begleichung. Erst dann zahlte die Firma den beiden das zustehende Geld.

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