02.05.2018
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Facebook: Lockangebote von Fake-Onlineshops

Durch eine Werbung auf Facebook wurde die Linzerin Bettina E. auf einen Online-Shop aufmerksam, der angeblich hochwertiges Werkzeug zu sehr günstigen Preisen anbietet. Für die AK-Konsumentenschützer/-innen war schnell klar: Die Angebote sind zu schön, um wahr zu sein. Es besteht akuter Betrugsverdacht.

TIPP

Die Experten/-innen der AK Oberösterreich raten grundsätzlich zur Vorsicht bei Werbeeinschaltungen über Facebook. Vergewissern Sie sich auch im Internet immer, mit wem Sie einen Vertrag abschließen.

Website kein Ausweis für Seriosität

Bettina E. wurde durch eine auf Facebook platzierte, bezahlte Werbeanzeige auf den Online-Shop www.maintainedplaza.com aufmerksam. Die Homepage wirkt auf den ersten Blick professionell. Das Angebot aus qualitätsvollem Werkzeug für den privaten Gebraucht ist attraktiv.

Die Konsumentin war auf der Suche nach einem Geschenk und bestellte auf der Website für ihren Mann ein Werkzeugset der Firma Kobalt zum Preis von 49 Euro. Dazu kamen 20 Euro Versandkosten.

Tatsächlich wurde die Kreditkarte nicht mit 69 Euro, sondern mit 88,25 Euro belastet. Zudem wurde der Betrag nicht in Euro, sondern in der chinesischen Währung Renminbi Yuan verrechnet und nach Shanghai transferiert.

Impressum und Kontaktadresse müssen vorhanden sein

Als nach mehreren Wochen noch keine Ware geliefert wurde, wandte sich die Käuferin an die Konsumentenschützer/-innen. Diesen fiel auf, dass der Online-Shop weder ein Impressum noch eine Kontaktadresse angibt und auch die Identität des Betreibers der Website verborgen bleibt.

Eine Rückforderung des Geldes vom vermeintlichen Händler ist damit ohne Aussicht auf Erfolg. Auch die Kreditkartenfirma weigert sich, das Geld zurückzuzahlen

Geld meist verloren

Die Konsumentenschützer/-innen warnen daher:

Wurde der Kaufpreis einmal bezahlt, ist eine Rückforderung von unbekannten Verkäufern ohne Erfolg und aufgrund der schwierigen Rechtsdurchsetzung im Ausland grundsätzlich meist aussichtslos.

 

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