16.5.2017
Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen

AK OÖ legt Rechnung: Spitzenleistungen für immer mehr Mitglieder

2016 war die Arbeitslosigkeit hoch und damit auch der Druck auf Oberösterreichs Beschäftigte. Entsprechend viel hatte der AK-Rechtsschutz wieder zu tun: In mehr als 300.000  Fällen konnte die AK ihren Mitgliedern Hilfe und Unterstützung bieten. Dabei erkämpfte sie die Summe von 77 Millionen Euro. Der Sachaufwand der AK blieb durch konsequentes Sparen um 17 Prozent unter den im Budget veranschlagten Zahlen.

Umfassendes Service für 7 Euro im Monat

Bei einem mittleren Einkommen lag der Mitgliedsbeitrag der AK Oberösterreich 2016 bei 7,12 Euro netto pro Monat. Die Zahl der Mitglieder ist im Vorjahr auf 646.000 gestiegen. Rund ein Fünftel davon zahlt keine Beiträge. Die Einnahmen aus der Kammerumlage betrugen im Vorjahr 78,4 Millionen Euro. 

Beratung ist Schwergewicht im AK-Budget

Der größte Teil des Geldes wurde erneut für Arbeits- und Sozialrechtsberatung, für Konsumentenberatung sowie für Bildung aufgewendet. Rund 77 Millionen Euro hat die AK 2016 in Arbeitsrechts-, Sozialrechts- oder Insolvenzverfahren für Mitglieder erkämpft. Werden alle Leistungen der AK Oberösterreich in Geld bewertet, fließen für jeden Euro Kammerumlage bis zu 3 Euro an die Beschäftigten zurück. 

In 10 Jahren eine Milliarde erkämpft 

AK-Direktor Dr. Josef Moser, MBA, gibt auch einen Überblick über die Jahre von 2007 bis einschließlich 2016.  „In diesen 10 Jahren ist die Zahl unserer Mitglieder um 100.000 gewachsen“, informiert Dr. Moser. „Unser Rechtsschutz konnte insgesamt rund eine Milliarde Euro erkämpfen. Die Kammerumlage hat sich währenddessen auf insgesamt rund 700 Millionen Euro belaufen.“

Im Vorjahr konnte die AK Oberösterreich trotz der Spitzenqualität ihrer Leistungen große Sparerfolge verzeichnen: Der Betriebs- und Verwaltungsaufwand unterschritt die Budgetzahlen um 14 Prozent, der Sachaufwand sogar um 17 Prozent! Ein Teilaspekt von letzterem sind die Kosten für die Öffentlichkeitsarbeit der AK. Vor allem durch die Optimierung der Versandwege - wesentlich mehr elektronische Post - fielen diese Kosten 2016 um 16 Prozent niedriger aus als im Budget vorgesehen.  

AK-Investitionen sichern Arbeitsplätze

„Unsere soliden Finanzen ermöglichen auch notwendige Investitionen“, betont AK-Direktor Moser. „Im Herbst 2016 wurde das AK-Bildungshaus Jägermayrhof nach einer gelungenen Generalsanierung wiedereröffnet. In Traun wird heuer eine neue Bezirksstelle für Linz-Land fertig, mit der wir noch näher bei den Mitgliedern sind. Die Investitionssumme beider Projekte von insgesamt 15 Millionen Euro trägt zur Sicherung vieler heimischer Arbeitsplätze bei.“

Am 16. Mai, legte der AK-Direktor den Mitgliedern der AK-Vollversammlung - also dem Arbeitnehmerparlament – den Rechnungsabschluss 2016 vor. Er wurde von der AK-Vollversammlung einstimmig genehmigt. 

TeilenZu Merkzettel hinzufügen

Facebook-Funktion aktivieren

Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen
Zum Seitenanfang
Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen über Cookies, sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.
Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen dazu sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen.
OK