Arbeiterkammer Linz © -, Arbeiterkammer Oberösterreich
AK Linz © -, Arbeiterkammer Oberösterreich

Neun Jahrzehnte Einsatz für Arbeitnehmer

Im Frühjahr 1921 trat in Linz erstmals eine Vollversammlung der Arbeiterkammer zusammen. Damit hatte auch Oberösterreich eine eigene Arbeiterkammer, wie das das vom großen Sozialreformer Ferdinand Hanusch im Jahr 1920 vorgelegte Arbeiterkammergesetz vorsah.

Wechselvolle Geschichte

Die Arbeiterkammer entwickelte sich in den Anfangsjahren der Ersten Republik rasch zu einem bedeutenden Faktor der österreichischen Innenpolitik und als notwendiges Gegengewicht zu den bereits seit lange bestehenden Handelskammern.

Das große Reformwerk wurde jedoch bald unterbrochen: Im austrofaschistischen Ständestaat von 1934 bis 1938 und danach im NS-Staat bis 1945 waren Arbeiterkammern verboten, ihre Repräsentanten teilweise politischer Verfolgung ausgesetzt.

Aufschwung in der Zweiten Republik

Die Arbeiterkammer Oberösterreich wurde im Frühjahr 1946 wiedergegründet. Um den wirtschaftlichen Wiederaufbau und den sozialen Ausgleich der Nachkriegszeit sicherzustellen, entwickelte sich kontinuierlich das spezfisch österreichische System der Sozialpartnerschaft, in dem Arbeiterkammer und Gewerkschaftsbund die Vertretung der Arbeitnehmer/-inneninteressen wahrnehmen.


AK genießt höchstes Vertrauen

Die Arbeiterkammern wurden im Lauf der Zweiten Republik zu einem unverzichtbaren Bestandteil der österreichischen Innenpolitik. Neben politischer Interessenvertretung sind in den vergangenen 2 Jahrzehnten auch die Serviceangebote für das einzelne Mitglied ständig ausgebaut und verbessert worden. Eine unabhängige Umfrage aus dem Jahr 2010 zeigt, dass die AK von allen Institutionen das höchste Vertrauen genießt.

Das 90-Jahr Jubiläum wurde im Mai 2011 in einem Festakt begangen.

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