30.5.2017

Die Beschäftigten aus dem Bezirk Schärding: die wahren Leistungsträger

Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind die mit Abstand wichtigsten Leistungsträger/-innen im Bezirk. Es ist höchste Zeit, diese Tatsache nicht nur öffentlich bewusst zu machen, sondern daraus auch die angemessenen wirtschaftlichen und politischen Konsequenzen zu ziehen.

61.000 Euro Wertschöpfung

Im Bezirk Schärding sind knapp 22.000 Menschen unselbständig beschäftigt. 33,5 Prozent arbeiten in der Produktion, 55,4 Prozent im Dienstleistungssektor. In 7 ausgewählten Unternehmen mit mehr als 49 Beschäftigten erwirtschaften die Schärdinger Beschäftigten pro Kopf und Jahr mehr als 61.000 Euro. Zieht man davon die durchschnittlichen Personalkosten ab, bleiben diesen 7 Unternehmen jährlich immer noch fast 6.500 Euro pro Mitarbeiterin und Mitarbeiter (2015).

Frauen auch in Schärding beim Einkommen benachteiligt

Die Beschäftigten bekommen dafür mittlere Bruttoeinkommen von 2.028 Euro monatlich. Im Bezirksvergleich nimmt Schärding den 14. Platz ein. Am besten steigen die männlichen Angestellten mit 3.002 Euro aus. Arbeiterinnen kommen nicht einmal auf 1.200 Euro.

Arbeiternehmer sind gute Steuerzahler

Die im Bezirk Schärding wohnenden Beschäftigten haben im Jahr 2015 insgesamt rund 755 Millionen Euro brutto verdient. Davon zahlten sie rund 106 Millionen Euro an Lohnsteuer und etwa 123 Millionen Euro an Sozialversicherungsbeiträgen - macht in Summe 269 Millionen Euro.
 
Für ihre tagtäglich erbrachten Leistungen wollen die Arbeitnehmer/-innen die ihnen zustehenden Gegenleistungen:  

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  • Einhaltung der Arbeitsrechtsansprüche
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