14.8.2015
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Jugendbeschäftigungspakt Ried: Jetzt sind die Jugendlichen selbst am Wort

Im Jugendbeschäftigungspakt Ried arbeiten rund 40 Partner/-innen, Betriebe, Arbeitsmarktakteure und Bildungsanbieter eng zusammen, um Jugendliche in der Region beim Übergang von der Schule in die Arbeitswelt zu unterstützen. Bei einem kürzlich abgehaltenen Pakttreffen standen diesmal die Jugendlichen selbst im Mittelpunkt. Sie erzählten, warum es schwer ist, eine Lehrstelle zu finden, und mit welchen Problemen und Hindernissen sie zu kämpfen haben.

Jugendliche berichten

Mehrere Jugendliche berichteten, warum sie bisher noch nicht den Einstieg ins Berufsleben geschafft und ihren Traumberuf noch nicht geunden haben. „Wenn man sich jeden Tag auf die Arbeit freut, dann hat man den Traumberuf gefunden“, beschreiben die neun jungen Menschen den Vertreterinnen und Vertretern des Jugendnetzwerks Ried, was sie unter ihrem Traumberuf verstehen. Für die einen ist es der Job im Büro, für die anderen ein handwerklicher Beruf wie Maurer, Schlosser oder Maler, bei dem man richtig anpacken, aber auch kreativ sein kann. Bei den Rieder Mädchen werden typische Männerberufe immer beliebter.

Arbeitserfahrung durch Schnuppertage

Von den Vertretern/-innen der Firmen Team 7, Fill Metallbau, FACC, Fischer Sports und Malerei Großbötzl bekamen die Jugendlichen den Tipp, Schnuppertage zu vereinbaren. Durch praktische Arbeit und eigenes Erleben können die Jugendlichen abklären, ob sie für einen bestimmten Beruf geeignet sind. Unterstützt werden sie dabei von der Produktionsschule Ried, der Rieder Initiative für Arbeit (RIFA) oder auch den Polytechnischen Schulen mit ihren Schnupperpraktika. 

Berufsorientierung in der Neuen Mittelschule

Ein Erfolg der engen Vernetzung im Jugendnetzwerk Ried ist, dass das Thema Berufsorientierung in den Neuen Mittelschulen immer mehr Gewicht bekommt. „Alle Beteiligten kennen die Unterstützungs-Angebote am Übergang von der Schule in die Arbeitswelt, sind sensibler geworden für die Bedürfnisse von Jugendlichen mit Defiziten, profitieren von den Erfahrungen und Sichtweisen der jeweils anderen und haben auch schon gute Erfahrung bei der Integration von Jugendlichen mit verschiedensten Problemlagen gemacht“, fasst AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer die Stärken des Jugendnetzwerks zusammen.

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