01.12.2014
Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen

Zwischenbilanz nach zwei Jahren: Beim Jugendbeschäftigungspakt Ried ziehen alle an einem Strang

Seit zwei Jahren gibt es in Ried den Jugendbeschäftigungspakt. Knapp 40 Partner/-innen, Betriebe, Arbeitsmarktakteure und Bildungsanbieter, arbeiten eng zusammen, um Jugendliche in der Region beim Übergang von der Schule in die Arbeitswelt zu unterstützen. Bei einem Reflexionstreffen in der AK Ried wurde erfolgreiche Zwischenbilanz gezogen.

Viel erreicht haben die Partnerinnen und Partner des Jugendbeschäftigungspaktes Ried in den ersten beiden Jahren. „Wir sind gut vernetzt, kennen die Unterstützungs-Angebote am Übergang von der Schule in die Arbeitswelt, sind sensibler geworden für die Bedürfnisse von Jugendlichen mit Defiziten, profitieren von den Erfahrungen und Sichtweisen der jeweils anderen und haben auch schon gute Erfahrung bei der Integration von Jugendlichen mit verschiedensten Problemlagen gemacht“, fasst AK-Bezirksstellenleiter Siegfried Wambacher den Tenor eines kürzlich abgehaltenen Pakttreffens zur Zwischenbilanz in der AK-Bezirksstelle Ried zusammen. „Um die bestehenden Ressourcen bestmöglich zu nutzen, sollen alle Kräfte gebündelt, Schnittstellen optimiert und noch mehr Transparenz in die Angebotslandschaft gebracht werden“, fügt AMS-Regionalleiter Klaus Jagereder hinzu.

Pakt appelliert an soziale Verantwortung der Betriebe

„Der Pakt ist ein Türöffner in die Betriebe und braucht weitere Mitstreiterinnen und Mitstreiter“, appelliert Philipp Froschauer von der Firma Fill Metallbau an die Betriebe in der Region, sich an dieser Initiative zu beteiligen. Die soziale Verantwortung der Betriebe sei zum Teil noch zu wenig ausgeprägt. Der Pakt ist hier ein gutes Sensibilisierungswerkzeug.

Die Schulen nehmen die Unterstützungsangebote wie Jugendcoaching oder Jobcoaching gut an. Sie wünschen sich für die Weiterarbeit noch mehr Austausch. Direktor Wilhelm Schmid von der Neuen Mittelschule Ried 2 gibt zu bedenken, dass vor allem lernschwache Jugendliche leicht aus dem System fallen, da es für sie keine Arbeitsplätze gibt. „Es geht in die richtige Richtung. Wir haben alle das selbe Ziel, haben auch eine gemeinsame Sprache gefunden und arbeiten gemeinsam statt parallel“, sagt Schmid.

AK seit Jahren für Jugendliche vor Ort aktiv

Die Arbeiterkammer Oberösterreich engagiert sich seit Jahren in Jugendnetzwerken für die zukünftigen Arbeitnehmer/-innen. Ziel ist abgestimmtes und koordiniertes Vorgehen am Übergang von der Schule in die Arbeitswelt, sodass jede und jeder Jugendliche das beste individuelle Angebot bekommt. „Ein gelungener Einstieg ins Berufsleben ist entscheidend für die weitere Berufsbiografie. Wenn dieser nicht auf Anhieb gelingt, braucht es gezielte Unterstützung und Hilfestellung. Mit dem Jugendbeschäftigungspakt Ried nehmen wir gemeinsam mit vielen Mitstreitern/-innen und Partnern/-innen unsere soziale Verantwortung für die Jugend in der Region wahr“, erklärt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer.

Wer Interesse am Jugendbeschäftigungspakt Ried hat oder sich beteiligen will, kann sich bei Seher Sanduvac unter 050 6906-4820 oder sanduvac.s@akooe.at melden.

Foto: Siegfried Wambacher / AK Ried, Philipp Froschauer / Fill Metallbau, Klaus Jagereder / AMS Ried, Wilhelm Schmid / NMS Ried 2, Silvia Hackl / Löffler GmbH und Robert Freilinger / Team7 (von links)

TeilenZu Merkzettel hinzufügen

Facebook-Funktion aktivieren

Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen

Verwandte Links


Zum Seitenanfang
Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen über Cookies, sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.
Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen dazu sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen.
OK