18.5.2017

Die Beschäftigten aus dem Bezirk Ried: die wahren Leistungsträger

Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind die mit Abstand wichtigsten Leistungsträger/-innen im Bezirk. Es ist höchste Zeit, diese Tatsache nicht nur öffentlich bewusst zu machen, sondern daraus auch die angemessenen wirtschaftlichen und politischen Konsequenzen zu ziehen.

60.000 Euro Wertschöpfung, 12.000 Euro Gewinn

Im Bezirk Ried sind mehr als 25.000 Menschen unselbständig beschäftigt. 37,1 Prozent arbeiten in der Produktion, 55,8 Prozent im Dienstleistungssektor. In 25 ausgewählten Unternehmen mit mehr als 49 Beschäftigten erwirtschaften die Rieder Beschäftigten pro Kopf und Jahr mehr als 60.000 Euro. Zieht man davon die durchschnittlichen Personalkosten ab, bleiben diesen 25 Unternehmen jährlich immer noch fast 12.000 Euro pro Mitarbeiterin und Mitarbeiter (2015).

Frauen auch in Ried beim Einkommen benachteiligt

Die Beschäftigten bekommen dafür mittlere Bruttoeinkommen von 2.107 Euro monatlich. Im Bezirksvergleich nimmt Ried den 11. Platz ein. Am besten steigen die männlichen Angestellten mit 3.225 Euro aus. Arbeiterinnen kommen nicht einmal auf 1.300 Euro.

Arbeitnehmer sind gute Steuerzahler

Die im Bezirk Ried wohnenden Beschäftigten haben im Jahr 2015 insgesamt rund 897 Millionen Euro brutto verdient. Davon zahlten sie rund 130 Millionen Euro an Lohnsteuer und etwa 146 Millionen Euro an Sozialversicherungsbeiträgen – macht in Summe 269 Millionen Euro.

Für ihre tagtäglich erbrachten Leistungen wollen die Arbeitnehmer/-innen die ihnen zustehenden Gegenleistungen:

  • Ordentliche Entlohnung
  • Einhaltung der Arbeitsrechtsansprüche
  • Soziale Sicherheit

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