22.10.2018

Die Perger sind zwar erfolgreich, aber sie bekommen zu wenig dafür bezahlt

Die Pergerinnen und Perger erbringen enorme Leistungen – ob in der Reinigung, am Bau, in der Produktion, im Büro oder in der Forschung. Ohne sie stünde alles still. Ohne sie gäbe es keine Wertschöpfung. In Perg liegt diese pro Kopf bei 22.764 Euro im Jahr. Das heißt, selbst nach Abzug der Personalkosten bleibt dieser Betrag dem Chef pro Beschäftigten. Bezahlt wird ihnen diese Leistung aber nicht, wie sie es verdient hätten: Im Schnitt liegt das Einkommen der Perger/-innen bei 2.245 Euro brutto monatlich und damit 30 Euro unter dem oberösterreichischen Medianeinkommen. Das zeigt die von der Arbeiterkammer Oberösterreich erstellte Leistungsbilanz der oberösterreichischen Beschäftigten.

Der Arbeitsmarkt in Perg auf einen Blick

Mehr als 29.000 Menschen sind im Bezirk Perg beschäftigt, davon knapp ein Drittel in Teilzeit. Interessant ist: Während 57 Prozent der Pergerinnen nicht Vollzeit arbeitet, sind nur etwa 12 Prozent der Männer teilzeitbeschäftigt. 

Im Vergleich zum Jahr davor, ist die Beschäftigung um 1,6 Prozent gestiegen, seit dem Jahr 2008 um 6,9 Prozent.  Im Gegenzug sinkt die Arbeitslosigkeit. Mit Personen in Schulung oder auf der Suche nach eine Lehrstelle ging sie im Verglich zu 2016 um fast 8 Prozent zurück. Wie sehr sich die Menschen bemühen, wieder in Beschäftigung zu kommen, zeigt folgendes: Zwei Drittel der arbeitsuchenden Menschen findet innerhalb von 3 Monaten wieder eine Arbeit - die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit beträgt 94 Tage.

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