3.7.2017

Die Beschäftigten aus dem Bezirk Perg: Wahre Leistungsträger

Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind die mit Abstand wichtigsten Leistungsträger/-innen im Bezirk. Es ist höchste Zeit, diese Tatsache nicht nur öffentlich bewusst zu machen, sondern daraus auch die angemessenen wirtschaftlichen und politischen Konsequenzen zu ziehen.

73.500 Euro Wertschöpfung

Im Bezirk Perg sind rund 29.000 Menschen unselbständig beschäftigt. 37 Prozent arbeiten in der Produktion, 52,3 Prozent entfallen auf Dienstleistungen. 

In 14 ausgewählten Unternehmen mit mehr als 49 Beschäftigten erwirtschaften die Perger Beschäftigten pro Kopf und Jahr mehr als 73.500 Euro. Zieht man davon die durchschnittlichen Personalkosten ab, bleiben diesen 14 Unternehmen jährlich immer noch fast 21.000 Euro pro Mitarbeiterin und Mitarbeiter (2015).

Frauen in Perg beim Einkommen besonders benachteiligt

Die Beschäftigten bekommen für ihre Arbeitsleistungen mittlere Bruttoeinkommen von 2.135 Euro monatlich. Perg liegt damit im Bezirksvergleich an 8. Stelle. Am besten steigen die männlichen Angestellten mit 3.583 Euro aus, Arbeiterinnen kommen auf etwas mehr als 1.200 Euro. Selbst bei ganzjähriger Vollzeitbeschäftigung verdienen die Pergerinnen um 30 Prozent weniger als Männer - in keinem anderen Bezirk ist der Einkommensunterschied so groß. 

Arbeitnehmer sind gute Steuerzahler

Die im Bezirk Perg wohnenden Beschäftigten haben im Jahr 2015 insgesamt rund 1,1 Milliarden Euro brutto verdient. Davon zahlten sie rund 163 Millionen Euro an Lohnsteuer und rund 172 Millionen Euro an Sozialversicherungsbeiträgen – das macht in Summe 335 Millionen Euro.

Für ihre tagtäglich erbrachten Leistungen sollen Arbeitnehmer/-innen die ihnen zustehenden Gegenleistungen erhalten.

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