28.01.2019

AK Linz-Land: Eine starke Partnerin für die Beschäftigten

Knapp 102 Millionen Euro hat die Arbeiterkammer Oberösterreich landesweit für ihre Mitglieder im Jahr 2018 erkämpft, davon rund 3,1 Millionen im Bezirk Linz-Land. Zum Vergleich: Davon könnte man sich 182 VW Golf oder 1.550 E-Bikes kaufen. Die Zahl der Beratungen in Oberösterreich ist auf insgesamt rund 310.000 gestiegen. Auch im neuen Jahr ist die AK gut aufgestellt: Unter anderem durch das AK-Zukunftsprogramm mit neuen Leistungen zu Bildung, Wohnen, Digitalisierung und Pflege. „Wir sind eine starke Partnerin für unsere Mitglieder in allen Bezirken“, so AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer.

Rund 5.400 Mitglieder-Beratungen

Beratung und Rechtsvertretung sind das Kerngeschäft der Arbeiterkammer. Mehr als die Hälfte der Menschen nützt die Telefon-Beratung, rund 44 Prozent kommen direkt zu den Mitarbeitern/-innen vor Ort in die Bezirksstelle. Insgesamt haben sich 2018 rund 5.400 Menschen an die AK Linz-Land gewandt.

50-Jährige bekommt 5.000 Euro nachbezahlt

Eine 50-jährige Handelsangestellte arbeitete teilzeit, ehe sie nach 4 Jahren gekündigt wurde. Daraufhin suchte sie die AK Linz-Land auf, um die Endabrechnung kontrollieren zu lassen. Eine gute Entscheidung, denn: die Frau war fristwidrig gekündigt worden und hatte daher Anspruch auf rund 2.800 Euro Entschädigung. Zusätzlich wurde bei der Endabrechnung geschlampt. Neben 800 Euro fehlendem Weihnachtsgeld wurden auch Zuschläge und die Urlaubsentschädigung falsch abgerechnet. Erst nach mehrmaliger Intervention konnten schlussendlich rund 5.000 Euro erkämpft werden.

Pflegegeld: MS-Kranke falsch eingestuft

Eine an Multipler Sklerose erkrankte 43-jährige Frau bekam von der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) lediglich Pflegegeld der Stufe 1 zuerkannt. Ihr Gesundheitszustand verschlechterte sich jedoch zunehmend: Probleme beim Ankleiden häuften sich, aufgrund der Schmerzen war ihr das Halten eines Glases und somit auch das Trinken oftmals unmöglich. Zudem war sie bereits auf den Rollstuhl angewiesen. Die AK kämpfte für eine Erhöhung des Pflegegeldes, das zunächst auf Stufe 2 angehoben wurde. Doch das war nur der erste Erfolg. Das Gericht folgte den Argumenten der AK-Rechtsexperten und sprach der Frau ein Pflegegeld der Stufe 3 zu. Sie bekommt nun 451,80 statt bisher 157,30 Euro pro Monat -  also fast 300 Euro mehr.

„Wir sorgen dafür, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Oberösterreich zu ihrem Recht kommen.“ 

Dr. Johann Kalliauer

AK Präsident

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