10.5.2017

Die Beschäftigten aus dem Bezirk Kirchdorf: wahre Leistungsträger

Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind die mit Abstand wichtigsten Leistungsträger/-innen im Bezirk. Es ist höchste Zeit, diese Tatsache nicht nur öffentlich bewusst zu machen, sondern daraus auch die angemessenen wirtschaftlichen und politischen Konsequenzen zu ziehen.

95.000 Euro Wertschöpfung

Im Bezirk Kirchdorf sind rund 22.000 Menschen unselbständig beschäftigt. Rund 38 Prozent arbeiten in der Produktion, 52 Prozent entfallen auf Dienstleistungen.

In 29 ausgewählten Unternehmen mit mehr als 49 Beschäftigten erwirtschaften die Kirchdorfer Beschäftigten pro Kopf und Jahr fast 95.000 Euro. Zieht man davon die durchschnittlichen Personalkosten ab, bleiben diesen 29 Unternehmen jährlich immer noch fast 35.000 Euro pro Mitarbeiterin und Mitarbeiter (2015).

Kirchdorf beim Einkommen in Spitzenposition

Die Beschäftigten bekommen dafür mittlere Bruttoeinkommen von 2.289 Euro monatlich, Kirchdorf liegt damit über dem Landesschnitt und liegt an zweiter Stelle aller Bezirke. Bei Frauen und Angestellten lieget der Bezirk sogar auf Rang 1. Am besten steigen die männlichen Angestellten mit 3.452 Euro aus. Arbeiterinnen kommen auf 1.629 Euro.

Arbeiternehmer sind gute Steuerzahler

Die im Bezirk  Kirchdorf  wohnenden Beschäftigten haben im Jahr 2015 insgesamt rund 845 Millionen Euro brutto verdient. Davon zahlten sie rund 125 Millionen Euro an Lohnsteuer und etwa 136 Millionen Euro an Sozialversicherungsbeiträgen – macht in Summe 255 Millionen Euro (6 Millionen Euro dürften im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung an die Beschäftigten zurückfließen).

Für ihre tagtäglich erbrachten Leistungen wollen die Arbeitnehmer/-innen die ihnen zustehenden Gegenleistungen:

  • Ordentliche Entlohnung
  • Einhaltung der Arbeitsrechtsansprüche
  • Soziale Sicherheit

 

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