22.2.2018

Vehementer Einsatz lohnt sich: 2,8 Millionen Euro für Arbeitnehmer

Die Bezirksstelle der Arbeiterkammer in Grieskirchen ist ihren Mitgliedern auch 2017 mit Rat und Hilfe zur Seite gestanden, in vielen Fällen musste sie auch vor Gericht ziehen. 5.275 AK-Mitglieder wandten sich mit arbeits- und sozialrechtlichen Fragen an die Bezirksstelle, insgesamt konnten die AK-Rechtsberater/-innen 2.817.573 Euro für die Arbeitnehmer/-innen sichern.

Konkret teilt sich der Vertretungserfolg so auf: 

Außergerichtliche Interventionen127.719 Euro
Klagen bei Gericht 183.477 Euro
Insolvenzentgelt  419.512 Euro
Sozialrecht  2.087.265 Euro

Viele Beratungen zum Dienstzeugnis und für Paketzusteller

Im Jahr 2017 gab es auffällig viele Beratungen zum Thema Dienstzeugnis. Arbeitnehmer/-innen berichten, entweder keines bekommen zu haben oder zwar eines bekommen zu haben, dieses aber nicht verwenden zu können. Die AK interveniert in solchen Fällen bei den Unternehmen und macht sie auf die vorgeschriebenen Inhalte in einem Dienstzeugnis aufmerksam. So muss es über die wesentlichen Tätigkeiten und den Beschäftigungszeitraum informieren und darf keine negative Wertung beinhalten.

Auch Beratungen von Paketzustellern häuften sich im vergangenen Jahr in der AK Grieskirchen. Oftmals bekommen sie Fahrzeiten nicht bezahlt: Der Weg zurück in die Firma ab der letzten Zustelladresse wird häufig nicht mehr gerechnet. In diesen Fällen fordert die AK nicht bezahlte Arbeitszeiten von den Arbeitgebern ein.

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