10.7.2017

Die Beschäftigten aus dem Bezirk Freistadt: Wahre Leistungsträger

Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind die mit Abstand wichtigsten Leistungsträger/-innen im Bezirk. Es ist höchste Zeit, diese Tatsache nicht nur öffentlich bewusst zu machen, sondern daraus auch die angemessenen wirtschaftlichen und politischen Konsequenzen zu ziehen.

53.500 Euro Wertschöpfung

Im Bezirk Freistadt sind rund 27.000 Menschen unselbständig beschäftigt. 21,4 Prozent arbeiten in der Produktion, 62,6 Prozent entfallen auf Dienstleistungen. 

In 7 ausgewählten Unternehmen mit mehr als 49 Beschäftigten erwirtschaften die Freistädter Beschäftigten pro Kopf und Jahr mehr als 53.500 Euro. Zieht man davon die durchschnittlichen Personalkosten ab, bleiben diesen 7 Unternehmen jährlich immer noch fast 7.500 Euro pro Mitarbeiterin und Mitarbeiter (2015).

Freistadt Schlusslicht beim Einkommen

Die Beschäftigten bekommen für ihre Arbeitsleistungen mittlere Bruttoeinkommen von 1.764 Euro monatlich. Freistadt liegt damit im Bezirksvergleich auf dem 18. und damit letzten Platz. Am besten steigen die männlichen Angestellten mit 2.842 Euro aus, Arbeiterinnen kommen auf etwas mehr als 1.122 Euro. Selbst bei ganzjähriger Vollzeitbeschäftigung verdienen die Freistädterinnen um 28 Prozent weniger als Männer.

Arbeitnehmer sind gute Steuerzahler

Die im Bezirk Freistadt wohnenden Beschäftigten haben im Jahr 2015 insgesamt rund 1 Milliarde Euro brutto verdient. Davon zahlten sie rund 148 Millionen Euro an Lohnsteuer und rund 164 Millionen Euro an Sozialversicherungsbeiträgen - das macht in Summe 312 Millionen Euro.
 
Für ihre tagtäglich erbrachten Leistungen sollen Arbeitnehmer/-innen die ihnen zustehenden Gegenleistungen erhalten.  

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