17.01.2019

Beratungen in der AK Freistadt weiter auf hohem Niveau

Die Arbeiterkammer hat im Bezirk Freistadt 27.728 Mitglieder. Im vergangenen Jahr wandten sich 5.254 AK-Mitglieder mit arbeits- und sozialrechtlichen Fragen an die AK Freistadt. Etwa drei Viertel der Ratsuchenden nahmen eine telefonische Beratung in Anspruch (3.802). 1.410 kamen persönlich in die Arbeiterkammer, um sich Hilfe und Unterstützung zu holen. Weitere 42 Mitglieder wollten Auskünfte per E-Mail. Zusätzlich haben Bildungsexperten/-innen der AK Linz in Freistadt 55 persönliche Bildungsberatungen durchgeführt.

Fast 2,1 Millionen Euro Vertretungs­erfolg

Bei vielen Arbeitsrechtsproblemen reicht eine Beratung nicht aus. Die AK muss bei den Arbeitgebern intervenieren, und wenn das nichts bewirkt, vor Gericht gehen, um den Arbeitnehmern/-innen zu ihrem Recht zu verhelfen. 

Durch außergerichtliche Interventionen wurden 131.196 Euro an vorenthaltenem Entgelt hereingebracht. Durch Rechtsvertretung vor dem Arbeitsgericht mussten 140.869 Euro erkämpft werden.

Im Jahr 2018 wurden 121 Fälle gerichtlich oder außergerichtlich abgeschlossen. Hauptsächliche Gründe der Rechtshilfen und -vertretungen waren vorenthaltenes laufendes Entgelt (48), gefolgt von Differenzen um die Endabrechnung bei der Beendigung von Arbeitsverhältnissen (43) und der Anfechtung von fristwidrigen Kündigungen oder unbegründeten Entlassungen (17). Die eingeforderten Beträge reichen von 72 Euro bis zu 30.069 Euro.

Selbst nach einem rechtskräftigen Urteil ist keineswegs sicher, dass bezahlt wird. In einigen Fällen kommen die Arbeitnehmer/-innen nur zu ihrem Geld, wenn die AK ein Exekutionsverfahren ankündigt oder einleitet.

  • In Sozialrechtsangelegenheiten erstritt die AK Freistadt im vergangenen Jahr 1,755.962 Euro. Dabei ging es hauptsächlich um Pensions- und Rentenansprüche sowie um Pflegegeld.

  • Zusätzlich wurden 2018 für Arbeitnehmer/-innen aus insolventen Betrieben im Bezirk 50.454 Euro durchgesetzt. 2018 waren 28 Arbeitnehmer/-innen im Bezirk von einer Insolvenz betroffen.

  • In Summe hat die AK Freistadt im Vorjahr an arbeits- und sozialrechtlichen Ansprüchen sowie an Forderungen nach Insolvenzen für ihre Mitglieder Zahlungen von insgesamt 2,078.480 Euro erreicht.

"Wir sorgen dafür, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu ihrem Recht kommen. Egal, wie hoch die Summe ist!"

Dr. Johann Kalliauer

AK Präsident

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