16.03.2015
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Bilanz 2014 der AK Freistadt

Tausende Arbeitnehmer/-innen aus dem Bezirk Freistadt haben im Vorjahr Rat und Hilfe bei der Arbeiterkammer gesucht. Schwerpunkt war die Beratung und Vertretung in arbeits- und sozialrechtlichen Angelegenheiten.

5518 Rechtsberatungen

Im vergangenen Jahr wandten sich 5518 AK-Mitglieder mit arbeits- und sozial-rechtlichen Fragen an die AK Freistadt. Vor allem die telefonische Rechtsbera-tung hat sich wieder bestens bewährt. Dem Großteil der 3968 Anrufer/-innen wurde sofort geholfen. Zu einem persönlichen Beratungsgespräch sind im Vorjahr 1406 Arbeitnehmer/-innen in die Bezirksstelle Freistadt gekommen. Die restlichen Ratsuchenden wandten sich schriftlich (85) oder per Mail (59) an die AK.

Mehr als 1,2 Millionen Euro Vertretungserfolg

Die AK Freistadt hat im Vorjahr an arbeits- und sozialrechtlichen Ansprüchen sowie Forderungen nach Insolvenzen für ihre Mitglieder Zahlungen von insge-samt 1,264.576 erreicht.

Bei vielen Arbeitsrechtsproblemen wurden die Betroffenen nicht nur beraten, sondern auch vertreten. Durch außergerichtliche Interventionen wurden im Vorjahr 137.170 Euro an vorenthaltenem Entgelt eingebracht. Wenn Unternehmen ihren Mitarbeitern/-innen beharrlich Geld schuldig bleiben, müssen die Ansprüche beim Arbeits- und Sozialgericht eingeklagt werden. Auf diesem Wege wurden 260.309 Euro erkämpft. Zusätzlich wurden 2014 für Arbeitnehmer/-innen aus dem Bezirk, die von einer Insolvenz betroffen waren, 82.101 Euro durchgesetzt.

In den Gerichtsverfahren ging es hauptsächlich um offene Löhne und Gehälter, aber auch um Sonderzahlungen, Überstundenentgelte und Abfertigungsansprüche. Doch selbst nach einem rechtskräftigen Urteil ist es keineswegs sicher, dass bezahlt wird. In einigen Fällen kommen die Arbeitnehmer/-innen nur zu ihrem Geld, wenn die AK ein Exekutionsverfahren ankündigt oder einleitet.

In Sozialrechtsangelegenheiten erstritt die AK Freistadt im vergangenen Jahr 784.996 Euro für 38 Mitglieder. Dabei ging es hauptsächlich um Pensionsansprüche (Invaliditätspension, Berufsunfähigkeitspension) und Pflegegeld.


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