Frau berührt Touchscreen © metamorworks , stock.adobe.com
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Projektbeispiele

Um die Ideen hinter dem Förderprogramm deutlich zu machen, haben wir hier jeweils ein Beispiel zu den geförderten Schwerpunktthemen angeführt: 

Thema: Weiterbildung

Digitales Ausbildungsprogramm für Kundenmanagement

Verkäufer erklärt Auto-Bordcomputer © luckybusiness , stock.adobe.com

Ein Unternehmen der Mobilitätsbranche hat für seine Beschäftigten ein internes Ausbildungsprogramm für das Kundenmanagement entwickelt. Ziel ist es, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die Herausforderungen der Digitalisierung vorzubereiten sowie etwaige Ängste und Bedenken bereits im Vorfeld anzusprechen. In 10 Trainingsmodulen zeigt das Programm “Digitaler Kundenprofi” den Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmern die unterschiedlichen Facetten der Digitalisierung auf.

So gibt es Kurse zu den Themen Kundenentwicklung, Chatbot und künstliche Intelligenz, Digitalisierung und Generation XYZ, Digitalisierung und Unternehmenskultur oder Kundenverständnis. Die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben zudem die Möglichkeit, ihr Können im Rahmen einer Projektarbeit unter Beweis zu stellen und sich intern zum “Digitalen Kundenprofi” zertifizieren zu lassen.

Das Programm hat nicht nur die Weitergabe von Wissen zum Ziel; es dient auch als Plattform, um eine gemeinsame Kundenphilosophie weiterzuentwickeln, Erfolg messbar zu machen und Werte wie Verantwortung, Kundenorientierung, Vielfalt sowie Teambuilding zu fördern.

Thema: Qualität der Arbeit

Schichtpläne per Algorithmus

Sanitäter vorm Krankenwagen ©  Kzenon , stock.adobe.com

Dieses Projekt unterstützt mit innovativer Software die Entwicklung optimierter Schichtpläne für tausende Beschäftigte eines großen Rettungs- und Sanitätsdienstes. Mittels eigener Algorithmen generiert die Software effizient Schichtmodelle und Dienstpläne, die genau den Anforderungen der Organisation, ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie den gesetzlichen Vorschriften entsprechen.

Eine interaktive Benutzeroberfläche verbessert die Zusammenarbeit und ermöglicht den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Auswirkungen von Änderungen für sie persönlich zu visualisieren und mit Varianten zu experimentieren. Mit Hilfe leistungsfähiger Analysetools werden Kennzahlen (z. B. die Anzahl der geleisteten Schichten) berechnet, die Einhaltung der Arbeitszeitvorschriften sichergestellt und Änderungen des Schichtlohns ausgerechnet.

Das Projekt hilft der Organisation, Reaktionszeiten, Leistung und Produktivität zu verbessern und Kosteneinsparungen zu realisieren. Darüber hinaus werden Überlastung und Stress reduziert, die Work-Life-Balance der Beschäftigten wird verbessert und eine gerechtere Verteilung der Schichttypen über die gesamte Belegschaft erreicht.

Thema: Bessere Arbeitsabläufe

Abteilungsübergreifende Zusammenarbeit

Mehrere Digitalgeräte werden bedient © Andrey Popov , stock.adobe.com

Bei einem großen Industrieunternehmen existieren verschiedenste IT-Kollaborationswerkzeuge, welche die Zusammenarbeit der Beschäftigten abteilungsübergreifend unterstützen sollen.

Dabei stellen sich 2 zentrale Herausforderungen: Zum einen gilt es, die vorhandenen Werkzeuge mit Hilfe von konkreten Anwendungsbeispielen so zu beschreiben, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für jeden Anwendungsfall zuverlässig das richtige Werkzeug wählen. Zum anderen müssen die Beschäftigten überhaupt in die Lage versetzt werden, die für sie relevanten Werkzeuge zu nutzen.

Das Unternehmen hat eine inhomogene Altersstruktur der Beschäftigten, mit großen Unterschieden in Ausbildung und beruflichem Background. Während einige immer mit den neusten IT-Werkzeugen arbeiten, hängen viele an klassischen Arbeitsprozessen und nutzen zur Ablage noch lokale Laufwerke. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen daher zunächst an die Nutzung von digitalen Werkzeugen herangeführt werden. Alle genannten Aufgaben werden mit einem umfangreichen Softwarepaket für bessere Zusammenarbeit adressiert.

Thema: Mitbestimmung und Zusammenarbeit

So macht man Mitbestimmung zukunftsfähig

Verkehrstafel "Mitbestimmung 4.0" © kamasigns , stock.adobe.com

Wie sichert man im Zeitalter von Individualismus und neuen Arbeitsformen die Zukunftsfähigkeit der betrieblichen Mitbestimmung? Wie lassen sich etablierte und neue Mitbestimmungs- und Beteiligungskulturen zusammenführen? Passen Digitalisierung und kooperative Mitbestimmungsmodelle überhaupt zusammen?

Diese wesentlichen Fragestellungen begleiteten einen gemeinsam von Personalabteilung und Betriebsrat eines großen Verkehrsunternehmens gestarteten Aufruf an die Beschäftigten, Ideen für neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Geschäftsleitung und Belegschaftsvertretung zu entwerfen. Eine paritätisch besetzte Arbeitsgruppe namens „Mitbestimmung 4.0“ hat alle eingereichten Vorschläge strukturiert, passgenaue Prototypen entwickelt und sie in intensiven Erprobungsphasen direkt vor Ort getestet.

Neben der Begleitung stattfindender Veränderungen zielen die neuen Instrumente darauf ab, bessere Kooperationsformate zu entwickeln, Rollenbilder zu schärfen, mehr Möglichkeiten für direkte Beteiligung zu schaffen, den Nutzen für alle Beteiligten sichtbarer zu machen und Mitbestimmung als Bestandteil einer modernen Unternehmenskultur zu stärken.

Thema: Gerechtigkeit

Job-Plattform für “Silver Ager”

Älteres Paar sitzt vor Notebook © GIROMIN Studio , stock.adobe.com

Ein junges Unternehmen entwickelt eine digitale Plattform, auf der ältere Menschen (“Silver Ager”) projektbasierte, saisonale oder Teilzeitjobs finden können. Einerseits soll damit das Ungleichgewicht am Arbeitsmarkt gemildert werden – ein Problem, das sich mit der Pensionierung der Babyboomer noch verstärken wird: Im Jahr 2030 werden 44 Prozent der Menschen über 50 Jahre alt sein, gleichzeitig werden 20 Prozent der Arbeitskräfte fehlen.

Andererseits gilt es, Dialog und Wissenstransfer zwischen den Generationen zu fördern und Menschen in Pension zu helfen, eine spannende, sinnvolle Tätigkeit und neue Herausforderungen zu finden und Wertschätzung zu erfahren. Umfragen zeigen, dass die Hälfte der Beschäftigten in der Pension gerne beruflich aktiv bleiben würde.

Die Plattform funktioniert wie ein Marktplatz, d. h.: “Silver Ager” melden sich mit einem Profil an und können dann einen Lebenslauf erstellen. Mit einem Klick können sie diesen digitalen Lebenslauf an Firmen schicken, die Jobs ausschreiben. Umgekehrt können Firmen nach den passenden Menschen suchen. Ein Matching-Algorithmus unterstützt beide Seiten bei der Suche.

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