21.9.2017
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Akku-Heckenscheren im Test: Kabellos zum perfekten Schnitt

Hobbygärtner/-innen müssen ihre Hecken evor die kalte Jahreszeit beginnt noch einmal in Form bringen. Ziemlich unpratkisch gestaltet sich dabei das Arbeiten mit einer Elektro-Heckenschere. Wegen des Kabels ist man damit immer an eine Steckdose gebunden. Anwendungsfreundlicher und flexibler zu bedienen sind Akkuscheren. Aber erbringen sie auch die selbe Leistung wie Elektro-Heckenscheren?

KONSUMENT hat 13 Akku-Heckenscheren - 4 davon mit Griffverlängerung - getestet. Testsieger in beiden Kategorien ist ein Modell von Stihl.

Stihl überzeugt bei Schnitt und Handhabung 

Der große Vorteil von Akkuscheren liegt in der Bewegungsfreiheit. Dafür ist man an die begrenzte Laufzeit des Akkus gebunden. In den vergangenen Jahren haben sich die Ladezeiten allerdings schon erheblich verkürzt. 

Am schnellsten lädt sich das Produkt von Makita auf. Nach 24 Minuten laden bietet es wieder Strom für 41 Minuten arbeiten. 

In puncto Formschnitt wurden 11 der 13 getesteten Heckenscheren mit einem "gut" bewertet. 

Auch wenn das zweitplatzierte Gerät von Bosch beim Schnitt nicht ganz mithalten konnte, überzeugte es mit seiner langen Akku-Laufzeit von 80 Minuten. Außerdem ist es um 1 Kilogramm leichter als alle anderen Geräte.

Die längste Laufzeit hat das Modell von Wolf-Garten mit 82 Minuten, welches jedoch insgesamt mit wenig zufriedenstellend beurteilt wurde.

Rücken schonen mit einer Verlängerung

Mit einer Griffverlängerung kann auf eine Leiter verzichtet werden, was Zeit spart und Stürze verhindert. Außerdem ist das Arbeiten mit einer Verlängerung rückenschonend, weil man sich dadurch weniger bücken muss. 

Dafür ist wegen der ungünstigeren Hebelverhältnisse mehr Muskelkraft erforderlich und eine hohe Schnittgeschwindigkeit wichtig. 

Bei den Geräten mit Teleskopstiel konnte nur das Modell von Stihl beim Schnitt überzeugen.  

TIPPS
  • Um eine möglichst lange Akkulebenszeit zu erzielen, sollte man den Akku an einem kühlen aber frostfreien Ort, getrennt von der Schere oder dem Ladegerät lagern.

  • Laden Sie den Akku vor jedem Gebrauch neu.

  • Oft sind die Akkus eines Herstellers untereinander austauschbar. Das kann ein zusätzliches Entscheidungskriterium sein, da ein Ersatzakku rund 60 Euro kostet.


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