09.06.2017
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Trekkingräder im Test

Im aktuellen Test von Konsument wurden 20 Trekkingräder, jeweils 10 Damen- und 10 Herrenmodelle, auf den Prüfstand gestellt. Zwar konnte kein Rad ein „sehr gut“ erzielen, aber immerhin 12 Räder – 7 Damen- und 5 Herrenmodelle - schnitten „gut“ ab. Die beiden Herrenräder von Gudereit und Pegasus erhielten wegen Rahmenbrüchen ein „nicht zufriedenstellendes“ Urteil.

Testergebnis: Trekkingräder (3,0MB)


Fahrräder meist gleich ausgestattet

Für den Test wurden zwischen Dezember 2016 und März 2017 20 Fahrräder von bedeutenden Herstellern eingekauft. Alle Räder kosten zwischen 700 und 950 Euro und sind mit Kettenschaltung, Scheibenbremsen (bis auf Gudereit – hydraulische Felgenbremse) und LED-Lichtanlage versehen. Bis auf den Rahmen gibt es zwischen Damen- und Herrenmodell in Sachen Ausstattung kaum Unterschiede.

So hat Konsument getestet

Die praktische Prüfung floss mit 40 Prozent ins Endurteil ein. Dabei haben 7 erfahrene Radler das Fahren beurteilt. Dazu gehören das Aufsteigen und Anfahren, Fahr- und Griffposition und insbesondere das Schaltverhalten in der Ebene und am Berg.

Die Experten beurteilten darüber hinaus die Fahrstabilität ohne und mit Gepäck. Dazu fuhren sie die Räder auf der Teststrecke einhändig oder mit minimalem Kontakt zum Lenker.

Auffallend im Test war, dass sich die Herrenmodelle als weniger bruchsicher erwiesen. Die höhere Stabilität hat eben auch einen Nachteil – sie führt zu einer stärkeren Belastung des Rahmens, vor allem an den Schweißnähten.

Fahrrad-Kauf: darauf sollten Sie achten

  • Bequem oder sportlich. Grundsätzlich sind Sie mit einem Damenfahrrad bequemer und wendiger unterwegs. Auch Herren, die gemütlicher fahren, können mit so einem Rad glücklich werden. Umgekehrt setzen sportliche Damen auf Bikes mit Herren-Rahmen. Diese überzeugten beim Fahrverhalten, waren im Langzeittest aber weniger standfest.

  • Selbst entscheiden. Berücksichtigen Sie Ihre individuellen Bedürfnisse: Flattert ein Fahrrad bei schwerem Gepäck? Das ist kein Ausschlussgrund, wenn Sie keine schwere Beladung planen.

  • Direkt vergleichen. Eine Testfahrt ist sinnvoller, wenn Sie verschiedene Fahrräder hintereinander ausprobieren. Verschaffen Sie sich also einen direkten Vergleich, bevor Sie eine Kaufentscheidung treffen.

  • Schaltungsmix. Lassen Sie sich nicht vom Merkmal „XT-Schaltung“ (Werfer) in die Irre führen: Oft werden dabei verschiedene Komponenten gemischt. Nur, wenn die gesamte Schaltgruppe das Merkmal erfüllt, ist der Unterschied spürbar.

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