10.05.2017
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19 Schmerzsalben im Test – 9 Produkte fallen durch

Gerade zum Saisonstart können Fehl- und Überbelastungen beim Sport zu Prellungen, Verstauchungen und Zerrungen führen. Hobbysportler/-innen greifen häufig zu rezeptfreien Salben zur schnellen Schmerzlinderung. Doch ein aktueller Test zeigt, dass nur wenige wirklich empfehlenswert sind: Von 19 Salben erhielten nur 2 die Bestnote „sehr gut“, 4 Produkte wurden mit „gut“ bewertet. 5 Mittel fallen mit „ungenügend“ und 4 mit „mangelhaft“ durch.

Testergebnis: Schmerz- und Sportlersalben (1,8MB)

Schmerz lass' nach - damit geht's

Die Gesamtnote „sehr gut“ erzielten die Mittel Mobilat Intens Muskel- und Gelenksalbe von Stada und Thermacare Schmerzgel von Pfizer.

Wesentlich für eine gute Beurteilung war, dass die Wirksamkeit mit klinischen Studien einwandfrei belegt ist. Problematische Hilfs- und Duftstoffe, Deklarationsmängel und überflüssige Wirkstoffkombinationen führten zur Abwertung.

9 getestete Salben enthalten jeweils Ibuprofen, Diclofenac, Felbinac, Etofenamat, Flufenaminsäure oder Piroxicam.

  • Diese Wirkstoffe zählen zu den nicht steroidalen Antirheumatika (NSAR), also Mittel, die kein Kortison enthalten.
  • Sie lindern Schmerzen und hemmen Entzündungen. 
  • Auf die Haut aufgetragen besitzen die Stoffe zudem ein deutlich geringeres Nebenwirkungsrisiko als in Tabletten.

Diclofenac-Salben helfen ebenfalls gut, Schmerzen stumpfer Freizeit- und Sportverletzungen zu lindern. Der Wirkstoff wird jedoch nur eingeschränkt empfohlen, weil er sich mittlerweile als Umweltproblem entpuppt.

Ideale Notfallhilfe nach dem PECH-Prinzip
  • Nach dem Sportunfall sollte sofort eine Pause eingelegt werden, den verletzten Körperteil mit Eis kühlen, mit einer Bandage komprimieren und hochlegen, um der Schwellung entgegenzuwirken.

  • In den ersten Tagen nach der Verletzung können dazu Schmerzsalben den Heilungsprozess unterstützen.

  • Die Durchblutung fördernde Wärmesalben sollten nach akuten Sportverletzungen nicht eingesetzt werden.

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