16.5.2018
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Radservice im AK-Check: Linzer Werkstätten schneiden großteils sehr gut ab!

Nach einem langen Winter sollten Fährräder einem umfangreichen Sicherheitscheck unterzogen werden. Das senkt das Unfallrisiko und erhöht die Lebensdauer des Rads. Der Konsumentenschutz der AK OÖ hat die Qualität des Radservice in 16 Werkstätten getestet. Neben der Kundenfreundlichkeit wurde getestet, ob die erforderlichen Reparaturen durchgeführt wurden.

Das Ergebnis fiel erfreulich aus: Insgesamt erhielten 13 der 16 Werkstätten die Gesamtbewertung „sehr gut“.

Ergebnis des Radservice-Tests (0,3MB)

Mängel finden und reparieren

Wichtig bei einem Radservice ist, dass die vorhandenen Mängel erkannt und behoben werden. In diesem Sinne wurden für den Test 4  typische Mängel bei den Testrädern eingebaut: verstellte Schaltung, zu niedriger Luftdruck in den Reifen, lockerer Sattel und lockeres Vorderrad. Bewertet wurde, ob alle diese Fehler erkannt und behoben wurden.

13 der getesteten Werkstätten behoben alle vier Mängel und erhielten die Note „sehr gut“.

Nicht ganz perfekt lief es bei Zweirad Gruber, wo der gelockerte Sattel nicht repariert wurde und bei Bikefeeling GmbH funktionierte die Schaltung nicht optimal. Beide Werkstätten konnten jedoch mit ihrer Kundenfreundlichkeit punkten und in Summe ein „sehr gut“ erzielen.

Mit „ungenügend“ schnitt Bikepalast in Leonding ab. Bereits bei der Auftragserteilung ersuchte der Kunde, ein besonderes Augenmerk auf den vorderen Werfer zu legen. Die bemängelte Schaltung funktionierte auch nach dem Service nicht und trotz anschließender Reklamation des Kunden wurde keine weitere Reparatur durchgeführt. Dazu war der Reifendruck bei den neu montierten Reifen zu niedrig.

Kundenservice durchwegs gut

Beim Kundenservice lag das Augenmerk auf der Professionalität bei Terminvereinbarung und Einhaltung. Wesentlich war auch, ob bei Auftragserteilung eine gemeinsame Begutachtung erfolgte und ob die Kunden über erforderliche Reparaturen und die Kosten dafür vorab informiert wurden. Wurden etwaige Reklamationen nicht ernst genommen, führte das zur Abwertung.

7 Werkstätten erhielten von den Testkunden die Note „sehr gut“ und 6 die Note „gut“.

Sport Hrinkow wurde mit „befriedigend“ bewertet, weil die Bremsbeläge gewechselt wurden,  der Kunde über die damit verbundenen Kosten aber nicht vorab informiert wurde.

Zweirad Etzlstorfer wurde wegen der langen Wartezeit für Fremdmarken - ohne vorherige Information darüber - ebenfalls mit „befriedigend“ beurteilt.

Bikepalast schnitt aufgrund des Umgangs mit der Reklamation „ungenügend“ ab. 

Tipps für den Umgang mit Firmen
  • Fragen Sie vorab, was das Service-Paket beinhaltet und was es kostet.
  • Informieren Sie die Werkstatt schon bei der Terminvereinbarung über die Fahrradmarke.
  • Bestehen Sie bei der Übergabe auf eine Vorinspektion um Mängel zu besprechen.
  • Vereinbaren Sie eine Preisobergrenze für Reparaturen beziehungsweise,  dass Sie informiert werden. 
  • Kontrollieren Sie beim Abholen Ihr Fahrrad und machen Sie eine Probefahrt.
  • Geben Sie Ihr Bike am Ende der Saison zum Service. Die Werkstätten haben mehr Zeit und locken vielleicht sogar mit Sonderangeboten. Außerdem können Sie Ihr Fahrrad sauber und gewartet einwintern und im Frühling jederzeit losfahren.
  • Nicht für jeden kleinen Mangel ist ein Radservice erforderlich. Einiges kann man auch selbst checken,  etwa Reifendruck prüfen und Bremsenkontrolle machen. 


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