09.10.2018

Individuell angepasste Lesehilfe versus „Fertiglesebrille“

Wir werden älter, unsere Sehkräfte lassen nach und irgendwann stehen wir vor der Entscheidung, ob wir eine Lesehilfe im Einzelhandel kaufen, oder uns eine vom Optiker anfertigen lassen. Stimmt das Vorurteil, dass „Fertiglesebrillen“ die Augen langfristig gesehen schädigen?

Beide Arten der Lesehilfen haben in unserem Test gut abgeschnitten. Bei längerem Lesen brachte die individuell angepasste Brille mehr Komfort und schnitt daher insgesamt besser ab.

Lesehilfen: So haben wir getestet

In unserem Test prüften 12 Testpersonen mehrere Wochen beide Brillenarten im Alltag. Die Dioptrien-Spanne reichte dabei von +0,5  bis +4,00 , da diese Stärken im Einzelhandel erhältlich sind. 

Fertiglesebrille praktisch für unterwegs

  • Für „spontanes“ Lesen, wie zum Beispiel die Speisekarte im Restaurant, den Bus-Plan oder ähnliches, reichte den Testpersonen die Fertiglesebrille vollkommen aus.

  • Bei einigen führte die Fertiglesebrille zu trockenen Augen, Kopfschmerzen, verschwommene Bilder oder der Halt war nicht gegeben.

  • Fertiglesebrillen beziehen sich auf die Norm - Augenschiefstellungen, Hornhautverkrümmungen oder andere individuelle Faktoren werden dabei nicht berücksichtigt.

Optiker-Brille für längeres Lesen

Bei längerem Lesen bevorzugten 7 der 12 Tester/-innen die angepasste Brille, da sie durch die individuelle Anpassung einen höheren Tragekomfort aufweist.

Achtung

Bei individuellen Bedürfnissen (Augenschiefstellung, Hornhautverkrümmung, abnormale Pupillendistanz), wird jedenfalls eine optische Brille zur vollständigen Korrektur empfohlen. 

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