29.05.2018
Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen

Joghurt-Müslis to go im Test

Joghurt-Müslis to go werden immer beliebter. Der Konsumentenschutz der AK Oberösterreich hat sie getestet: 2 Drittel sind einwandfrei, 3 Müslis erhalten jedoch ein "wertgemindert".

  Testergebnis: Joghurt-Müsli to go (0,3MB)

So haben wir getestet

Bei 9 unterschiedlichen Anbietern entlang der Linzer Landstraße wurden 10 fertig zubereitete Joghurt-Müslis in Plastikbechern gekauft. Die Proben wurden unter Einhaltung der Kühlkette in das Labor der Belan Ziviltechniker-GmbH gebracht und dort mikrobiologisch, sensorisch sowie chemisch-physikalisch analysiert.

Die Beurteilung der Ergebnisse der mikrobiologischen Prüfungen erfolgte auf Basis der Empfehlungen der DGHM (Richt- und Warnwerte für geschnittenes und abgepacktes Obst, Müsli und Joghurt) beziehungsweise nach Kriterien aus den Verordnungen EG Nr. 1441/2007 und EG Nr. 2073/2005. Einer abschließenden gutachterlichen Bewertung lag zusätzlich noch die berechtigte Verbrauchererwartung zugrunde.

Erfreuliches Ergebnis

Erfreulicherweise waren 7 der 10 getesteten Joghurt-Müslibecher von einwandfreier Qualität.

3 Joghurt-Müslis erhielten von den Lebensmittelgutachtern das Testurteil „wertgemindert“.

2 dieser "wertgeminderten" Proben konnten die Gutachter im Geschmack beziehungsweise beim Geruch nicht überzeugen. Zum einen wurde der Geschmack des verwendeten Obstes als alt, kratzend und modrig bemängelt, zum anderen erweckte das Joghurt einen bereits verdorbenen Anschein.

Bei der dritten "wertgeminderten" Probe waren zwar keine sensorischen Mängel festzustellen. Der mikrobiologische Gehalt an Fäkalkeimen (Enterobakterien) und Bazillen (Bacillus cereus) deutete allerdings auf Hygienemängel hin.

Was ist drinnen?

Eiweiß und Ballaststoffe in Form eines Joghurt-Müsli-Bechers sind eine gute Frühstücks-Kombination. Aber Fertigprodukte können bekanntlich unerwünscht hohe Mengen Zucker oder Fett enthalten und so das morgendliche Kalorien-Konto sprengen.

Leider enthalten ungefähr die Hälfte der gekauften Produkte keine Zutatenliste oder Nährwertangaben, sodass die Konsumenten/-innen im Dunkeln tappen, wie viel Kalorien und Zucker wirklich im vermeintlich gesunden Müsli-Becher stecken.

Selbst gemacht ist es am besten

Müsli ist relativ rasch selbst gemacht und man weiß somit auch, was drinnen ist. Außerdem kann man es in praktischen wiederverwertbaren Portionsbechern leicht mit zur Arbeit oder Schule nehmen und vermeidet dadurch unnötigen Verpackungsmüll.

Als Grundzutaten dienen zum Beispiel Haferflocken, Cornflakes, gepuffte Körner, Amarant, knusprige Dinkelflakes oder gepuffter Quinoa. Diese werden einfach nach Lust und Laune mit frischem - am besten saisonalem - Obst und fettarmen Joghurt gemischt.

Um für etwas Abwechslung zu sorgen, kann anstelle des Joghurts auch Milch, Buttermilch oder Fruchtsaft verwendet werden. Geschmacklich aufpeppen kann man sein Müsli mit Nüssen, Samen oder Kernen, die zusätzlich noch wertvolle Fette und Mineralstoffe liefern.

TeilenZu Merkzettel hinzufügen

Facebook-Funktion aktivieren

Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen
Zum Seitenanfang
Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen über Cookies, sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.
Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen dazu sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen.
OK