04.12.2020

Bluetooth Kopfhörer im Test

Der Trend zu kleinen, kabellosen Kopfhörern ist ungebrochen. Das Signal wird dabei schnurlos per Bluetooth vom Handy, Tablet oder Fernseher übertragen. Das Testmagazin KONSUMENT hat 14 Kopfhörer ohne und 3 mit Geräuschunterdrückung getestet.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 15-mal wurde die Gesamtnote „gut“ vergeben.

Testergebnis: Bluetooth Kopfhörer (0,5 MB)

Preis-Leistungs-Sieger

JBL Reflect Flow teilt sich mit Plantronics den ersten Platz im Test bei den Kopfhörern ohne Geräuschunterdrückung. Mit 120 Euro liegt JBL im unteren Mittelfeld und ist ein Tipp für Konsumenten/-innen, die keinen großen Betrag ausgeben wollen und trotzdem Wert auf Sound und Komfort legen.

Active Noise Cancelling (Aktive Geräuschunterdrückung) – also der Ausgleich von Außengeräuschen durch ein akustisches Signal – war bislang den Produkten mit Nackenkabel vorbehalten. Früher passte dieses sogenannte Active Noise Cancelling (ANC) einfach nicht in die kleinen Hörkapseln. Mit der neuen Produktgeneration hat sich das geändert.

3 True-Wireless-Kopfhörer mit aktiver Geräusch­unterdrückung sind im Test vertreten. Das Modell WF-1000XM3 von Sony um 190 Euro hat die Nase vorn und trumpft mit dem besten Klang auf, gefolgt von den Apple Airpods Pro (mit 225 Euro unter den teuersten im Feld) und den immer noch „guten“ Libratone Track Air+.

Etui als Powerbank

Die Akkulaufzeit ist meist beachtlich. Das Modell von Adidas spielt fast 16 Stunden. Enttäuschend ist die Leistung nur bei Skullcandy und Urbanista (unter 3 Stunden). Viele Kopfhörer werden mit Etui geliefert. Darin kann man sie sicher aufbewahren und die Etuis dienen mit ihren eingebauten Akkus auch als mobile Ladestationen.

Passform schützt vor Verlust

Ein fester Sitz ist bei Bluetooth-Ohrstöpseln nicht nur für guten Sound, Komfort und Geräuschabschirmung wichtig. Alle Modelle lassen sich über mitgelieferte, unterschiedlich große Stöpselaufsätze ans Ohr anpassen. Viele werden auch mit Ohrhaken geliefert, mit denen die Kopfhörer noch sicherer sitzen. Wer seine Bluetooth-Kopfhörer vorwiegend beim Sport einsetzt, der sollte ein Modell mit Nackenkabel wählen.

Datenschutz: Apps bedenklich

Viele Bluetooth-Kopfhörer lassen sich über eine App bedienen. Das bietet zusätzliche Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten, geht aber oft auf Kosten des Datenschutzes. So senden manche Anwendungen Nutzungsdaten an Facebook. Wer das nicht möchte, kann auf die App verzichten und die Kopfhörer auch ohne sie verwenden.

HINWEIS

In Kooperation mit  KONSUMENT bietet der Konsumentenschutz der Arbeiterkammer Oberösterreich jeden Monat einen neuen, aktuellen Test zum Download an. Weitere Tests aus dem aktuellen KONSUMENT-Heft.

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