13.12.2017
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Videostreaming: Nutzen Sie ein Probemonat, um den richtigen Anbieter zu finden

Die Konsumentenschützer der AK Oberösterreich haben die Verträge von Netflix, Amazon, Sky, Maxdome und Flimmit geprüft. Ihr Fazit: große Preis- und Leistungsunterschiede.  
Das günstigste Angebot bietet Amazon Prime um 5,75 Euro; Sportfans finden um 29,99 Euro bei Sky ihr Glück. Vergleichen lohnt daher und ein Probemonat hilft, das passende Angebot zu finden.

Amazon Prime ab 5,75 Euro

Das Video-Streaming-Angebot von Amazon heißt Prime Video. Nutzer können den Dienst einzeln oder im Rahmen von Amazon-Prime nutzen. Amazon Prime enthält zusätzlich Vorteile beim Versand, einen Musik-Streaming-Dienst und mehr. Schließt man den Vertrag auf 1 Jahr ab, schneidet man mit umgerechnet 5,75 Euro pro Monat im Vergleich zu den anderen internationalen Anbietern am günstigsten ab. Entscheidet man sich für die Amazon-Prime-Variante mit monatlicher Zahlung und Kündigungsmöglichkeit, kommt man auf 7,99 Euro pro Monat. Für Studenten/-innen gibt es ein 12-monatiges Probe-Abo und anschließend 1 Jahr um 34 Euro.

Achtung

Bitte denken Sie beim Einkauf bei Amazon auch an die Steueroptimierungspraktiken des Konzerns. Wir möchten das hier nicht unerwähnt lassen. Weitere Infos zum Thema: Steuern und internationale Konzerne.

Drei Abo-Varianten bei Netflix

Mit der Basis-Mitgliedschaft für 7,99 Euro pro Monat können Sie die Inhalte nur in Standard-Auflösung und auf einem Gerät streamen. Bei der Standard-Variante für 10,99 Euro pro Monat ist dies in HD-Auflösung und auf 2 Geräten gleichzeitig möglich. Bei der Premium-Variante für 13,99 Euro monatlich, können Kunden ausgewählte Filme und Serien auch in UHD-Auflösung sowie auf 4 verschiedenen Endgeräten gleichzeitig sehen.

Sky mit 3 verschiedenen Monats-Tickets

Das Sky Entertainment-Ticket um 9,99 Euro monatlich bietet verschiedenste Serien, Dokumentationen und Eigenproduktionen. Das Cinema-Ticket um 14,99 Euro monatlich legt den Schwerpunkt hingegen auf aktuelle Filme und Blockbuster. Das Supersport-Monatsticket um 29,99 Euro ist vor allem für Sportfans interessant; es ist auch als Wochenticket um 14,99 oder als Tageticket um 9,99 Euro erhältlich. Kunden/-innen können die Tickets separat erwerben und auch einzeln kündigen.

Maxdome mit klarem Angebot

Kunden/-innen zahlen für ein Streaming-Abo einheitlich 7,99 Euro im Monat.

Österreichischer Anbieter FLIMMIT hat günstige Weihnachtsaktion

Der Streamingdienst, an dem der ORF beteiligt ist, legt seinen Schwerpunkt auf österreichische und europäische Produktionen. Das Monats-Abo kostet 7,50 Euro und das 3-Monats-Abo kostet regulär 19,90 Euro alle 3 Monate (umgerechnet 6,63 Euro pro Monat). Im Rahmen der aktuellen Weihnachtsaktion (gültig bis 1.1.2018) bietet Flimmit das 3-Monats-Abo um 14,90 Euro an (4,97 Euro pro Monat).

Abos unterschiedlich, nicht alles inklusiv

Während manche Anbieter mehr auf Filme setzen, stehen bei anderen (insbesondere Netflix) Serien im Vordergrund. Auch ist der Umfang der angebotenen Filme und Serien verschieden.

Beachten Sie

Viele Filme, welche die Anbieter grundsätzlich im Programm haben, sind nicht in den Abos enthalten. Sie können nur einzeln ausgeliehen oder als Download erworben werden.

Nutzen Sie das Probemonat zur Auswahl

Nutzen Sie die Möglichkeit eines Probemonats, um herauszufinden, was für Sie und Ihre Familie am besten passt. Außer FLIMMIT bieten alle Streamingdienste ein Probemonat an. Bei Netflix, Amazon und Maxdome sind 30 Tage gratis, bei Sky kostet der Probemonat je nach Ticket 1 Euro für Entertainment, 7,49 Euro für Cinema und 14,99 Euro für Supersport.

Wie verlängert sich das Abo? Wie kündige ich?

Bei Netflix, Amazon, Maxdome und Sky geht das Probeabo in einen kostenpflichtigen Vertrag über.
Alle Verträge können jedoch jederzeit gekündigt werden – zum Ende des Monats oder zum Ende der gewählten Abo-Laufzeit. Bei Sky ist eine Kündigungsfrist von 7 Tagen einzuhalten und bei Maxdome eine 14-tägige Kündigungsfrist.

Vertragsbedingungen sind teilweise rechtswidrig

Bestimmungen zur automatischen Vertragsverlängerungen, einseitigen Vertragsänderungen und Einschränkungen der Leistung bei technischen Problemen sind teilweise rechtswidrig und von den Anbietern zu korrigieren.

Wenn notwendig wird die Arbeiterkammer Oberösterreich auch vor Gericht gehen und dem Konsumentenschutzgesetz entsprechende Vertragsbedingungen durchsetzen. 

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