06.03.2017
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Babybrei aus Getreide: Nur 3 Produkte erhielten ein "Sehr gut"

Getreidebreie aus Hafer, Dinkel, Weizen, Hirse oder Reis sind mit Milch oder Wasser schnell zubereitet und können mit ein bisschen Obst flexibel aufgepeppt werden. Leider sind nicht alle Produkte frei von Schadstoffen, wie ein aktueller Test zeigt.

Testergebnis: Getreidebreie (1,5MB)

Nur 3 von 19 Produkten bekamen ein "Sehr gut" 

  • 19 Getreidebreie – davon 18 Bioprodukte - wurden ins Labor geschickt und auf gesättigte Kohlenwasserstoffe (MOSH/POSH) und Pestizide untersucht. Breie mit Reisanteil wurden zusätzlich auf anorganisches Arsen getestet.

  • Alnatura Bio Hirse Getreidebrei mit Reis, Dm Bio Hafer Getreidebrei und Dm Bio Hirse Getreidebrei erhielten die Gesamtnote „Sehr gut“.

  • 5 weitere Produkte wurden mit „gut“ beurteilt.

  • In mehr als der Hälfte der Breie hat das Labor gesättigte Kohlenwasserstoffe (MOSH/POSH) nachgewiesen. In 2 Produkten ist der Gehalt stark und in einem Brei sogar sehr stark erhöht.

  • 4 der getesteten Breie haben einen Reisanteil und 4 sind reine Reisbreie. 3 Produkte weisen einen erhöhten Gehalt an anorganischem Arsen auf und 3 Reisbreie sogar einen stark erhöhten Gehalt.

Null Toleranz für zugesetzten Zucker

Getreidebreie enthalten bereits von Natur aus Zucker. Häufig wird süßes Obst untergerührt. Zusätzlicher Zucker bringt keinen Vorteil sondern die Gefahr einer frühen Prägung auf die Geschmackspräferenz „süß“. Das kann die Entstehung von Übergewicht und Karies fördern.

TIPP
  • Ein Getreidebrei muss nicht mehr als Getreide – am besten Vollkorn – und Vitamin B1 enthalten. Achten Sie daher auf die Zutatenliste.

  • Um geschmackliche Vielfalt zu erreichen, können Sie immer wieder die Getreidesorte wechseln oder das beigefügte Obst variieren.

  • Reis ist glutenfrei, aber häufig mit Arsen belastet. Wer sein Kind glutenfrei ernähren will oder muss, kann auf Hirse setzen.

 

Arsen in Reiswaffeln

Nur Hipp Kinder Reiswaffeln erhielten die Note "sehr gut". Generell sollten Babys und Kleinkinder keine Reiswaffeln essen.

Arsen-Grenzwerte bei Reis eingehalten

Die AK-Konsumentenschützer haben Reis und Alternativen dazu getestet. Die gute Nachricht: alle Proben lagen unter dem Grenzwert.

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