24.06.2020

Mehr als die Hälfte der Eis­proben von guter Qualität

Bei steigenden Temperaturen, öffnen die Eisanbieter wieder ihr Geschäft. Eis ist empfindlich und kann leicht mit Keimen belastet sein. Grund genug für die Arbeiter­kammer Oberösterreich Vanilleeis von 10 Linzer Verkaufsständen auf Hygiene­mängel testen zu lassen. Erfreuliches Ergebnis: Alle waren genusstauglich. Es gibt aber Unterschiede bei der mikrobiologischen Qualität der Proben.

Testergebnis: Vanilleeis vom Verkaufsstand (0,2 MB)

Pro Kugel werden zwischen 1,40 und 2 Euro verlangt. Die Untersuchungen wurden von der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) durchgeführt.

  • Bei 6 der 10 Proben war die mikrobiologische Qualität zufriedenstellend.

  • Testsieger ist das Eis von Jindrak. Hier konnten keine Keime nachgewiesen werden.

  • Bei 4 Proben konnten deutliche mikrobiologische Mängel festgestellt werden:

    Bei 2 davon wurde in Anbetracht der Anzahl an Enterobakterien der hygienische Zustand als noch ausreichend bewertet. Bei den 2 anderen Proben lautete das Testurteil „gerade noch ausreichend“. Grund für die Bewertung war bei einem Eis eine relativ hohe Anzahl an präsumtiven Bacillus cereus – ein Bakterium, welches Übelkeit, Erbrechen und unter Umständen auch Durchfall verursachen kann. Bei der anderen Probe zeigte sich neben einer deutlich erhöhten Anzahl an präsumtiven Bacillus cereus auch noch eine deutlich erhöhte Gesamtkeimzahl.

    Insgesamt waren aber auch diese 4 Proben noch als genusstauglich zu bewerten. 

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