Elektriker - Preise vergleichen lohnt sich!

Konsumenten/-innen wenden sich regelmäßig an den AK-Konsumentenschutz und erkundigen sich nach den Kosten für Handwerker-Leistungen. Damit die Rechnung keine böse Überraschung bringt, führen die Experten/-innen der AK Oberösterreich regelmäßig Preiserhebungen durch.

Aktuell wurden die Stundensätze und Fahrtkosten von Elektromonteuren/-innen und Servicetechnikern/-innen erhoben. Wer in nächster Zeit eine Reparatur in Auftrag geben möchte, kann sich preislich daran orientieren. Bei größeren Aufträgen sollte jedenfalls ein Kostenvoranschlag eingeholt werden!

Elektriker: Stundensätze und Fahrtkosten (0,3 MB)

Preisunterschiede bis zu 90 Prozent bei den Stundensätzen

Der Konsumentenschutz der Arbeiterkammer Oberösterreich hat bei 143 Betrieben die Stundensätze von Elektromonteuren/-innen und Servicetechnikern/-innen erfragt.

Bei Elektromonteuren/-innen liegen diese zwischen 48 und 82,80 Euro und bei Servicetechniker/-innen kostet eine Stunde von 53,99 bis 102 Euro.

Bis zu 35 Euro Unterschied bei den Fahrtkosten

Dazu wurden die Fahrtkosten für 10 Kilometer Anfahrt beziehungsweise einer Wegzeit von 15 Minuten erhoben.

  • Der durchschnittliche Fahrtkostenpreis liegt bei 22,23 Euro.
  • Die höchst erhobenen Fahrtkosten betragen 57,30 Euro.
  • 2 Firmen verrechnen keine Fahrtkosten.

Tipp: Mehrere Kostenvoranschläge einholen!

  • Holen Sie bei umfangreichen Aufträgen mehrere schriftliche Kostenvoranschläge ein. Dieser sollte vor allem die detaillierte Aufgliederung des Gesamtpreises nach Arbeits-, Material- und sonstigen Kosten enthalten.

  • Ein Kostenvoranschlag ist gegenüber Konsumenten/-innen verbindlich, wenn nicht ausdrücklich das Gegenteil vereinbart wurde, zum Beispiel durch die Formulierungen „unverbindlicher Kostenvoranschlag“, „Zirka-Preise“ oder „abgerechnet wird nach Naturmaß“.

  • Der verbindliche Kostenvoranschlag darf vom Elektrobetrieb nicht überschritten werden. Wenn weniger Materialien oder Arbeitszeit benötigt werden als angenommen, ist die Ersparnis an die/den Konsumenten/-in weiterzugeben.

  • Einen unverbindlichen Kostenvoranschlag darf der Elektrobetrieb um etwa 10 bis 15 Prozent überschreiten, wenn dies unvermeidlich ist. Erkennt die/der Unternehmer/-in, dass es zu einer höheren Überschreitung kommt, muss sie/er die Arbeiten vorübergehend einstellen und die Kundin/den Kunden darauf hinweisen. Diese/-r kann der Fortführung der Arbeiten zustimmen und die Mehrkosten übernehmen oder die Arbeiten werden eingestellt und nur die bis dahin erbrachten Leistungen sind zu bezahlen.

  • Wird auf die erhebliche Kostenüberschreitung nicht hingewiesen, verliert die/der Unternehmer/-in jeglichen über den Kostenvoranschlag hinausgehenden Mehranspruch.

Mehrere Kostenvoranschläge einholen!

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TEL: +43 50 6906 2
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