27.09.2017
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103 Installationsunternehmen im Preisvergleich - Kostenvoranschlag sinnvoll

Wie viel kostet ein Installateur und wie viel darf die Anfahrt kosten? Regelmäßig wenden sich Konsumenten und Konsumentinnen mit diesen Fragen an den Konsumentenschutz der Arbeiterkammer. Die aktuelle Preiserhebung zeigt erhebliche Preisunterschiede bei der Facharbeiterstunde und bei den Fahrtkosten. „Umso wichtiger ist es, die Kosten immer im vorhinein zu vereinbaren!“, raten die AK-Konsumentenschützer.

Preisvergleich: Installateure - Stundensätze und Fahrtkosten (0,3MB)


Unterschiede bei Fahrtkosten und Mindestarbeitszeit

Der Konsumentenschutz der Arbeiterkammer hat bei 103 Installationsunternehmen (Gas und Wasser) den Stundensatz eines Facharbeiters (Installationsmonteurs) sowie die Kosten für den Anfahrtsweg (10 Kilometer und/oder Anfahrtszeit von einer Viertelstunde) erhoben.

  • Der Stundensatz beim  Monteur liegt zwischen 42 und 79,20 Euro; im Durchschnitt 66,41 Euro.
  • Für  Fahrtkosten werden von 10,50 bis 49,80 Euro verrechnet; durchschnittlich 24 Euro.
  • Mehr als die Hälfte der befragten Betriebe rechnen die Mindestarbeitszeit im Viertelstunden-Takt ab und die übrigen Unternehmen verrechnen eine halbe Stunde Minimum.
  • Nur eine Firma verrechnet die Arbeitszeit minutengenau. Im Vorjahr waren es noch 10 Betriebe gewesen.

Am teuersten:
Wels-Land beim Stundensatz, Wels-Stadt bei den Fahrtkosten

In den Bezirken Gmunden, Kirchdorf, Linz-Land, Perg, Schärding, Steyr-Land, Urfahr-Umgebung, Wels-Land sowie in Linz und Wels liegen die Bezirksdurchschnittswerte der Facharbeiterstundensätze über dem Durchschnitt. Den höchsten durchschnittlichen Stundensatz hat der Bezirk Wels-Land mit 70,92 Euro. Die höchsten durchschnittlichen Fahrtkosten verrechnen Betriebe in Wels mit 38,25 Euro.

Preise sind um 3 Prozent gestiegen  

Im Vergleich zu 2016 wurden die Stundensätze der Facharbeiter um 3 Prozent erhöht. 44 Firmen haben jedoch die Preise im Vergleich zum Vorjahr nicht erhöht.

Holen Sie einen verbindlichen Kostenvoranschlag ein

Ein Kostenvoranschlag ist gegenüber Konsumenten/-innen verbindlich, wenn nicht ausdrücklich das Gegenteil vereinbart wurde, etwa durch die Formulierungen „unverbindlicher Kostenvoranschlag“, „Zirka-Preise“ oder „abgerechnet wird nach Naturmaß“.
Ein verbindlicher Kostenvoranschlag darf vom Unternehmer nicht überschritten werden. Sie bekommen etwas zurück! Benötigt der Unternehmer weniger Materialien oder Arbeitszeit als angenommen, ist die Ersparnis an den Konsumenten weiterzugeben.

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